Montag, 17. Dezember 2012

Der Charakter Gottes und seines Gesetzes

   
Der Charakter Gottes:                                                   
Gerecht – Röm 3,26             
Wahr – Neh 9,13
Rein – 1Joh 3,3                                                                       
Licht – Spr  6,23
Treu – 1Kor 1,9                                                                      
Gut – Mk 10,18; Lk 18,19                                                                                                                 
Geistlich – Röm 7,14
Heilig – Jes 6,3; 1Pt 1,15                                                        
Wahrheit – Joh 14,6                                                                
Leben – Joh 14,6                                                                     
Gerecht – Jer 23,6                                                                    
Vollkommen – Mt 5,48; Hebr 7,28                                       
Ewig – Joh 8,35; Hebr 7,28                                                    

Der Charakter des Gesetzes:  
Gerecht – Röm 7,12
Wahr – Joh 3,33
Rein – Ps 19,7.8
Licht – 1Joh 1,5
Treu – Ps 119,86
Gut – Röm 7,12; 7,16 
Geistlich – 1Kor 10,1-4    
Heilig – 2Mo 20,8; Röm 7,12      
Wahrheit – Ps 119,142.151
Leben – Joh 12,50; Mt 19,17
Gerecht – Ps 119,172
Vollkommen – Ps 19,7; Jak 1,25
Ewig – Ps 111,8                                        

Samstag, 15. Dezember 2012

Ein zerschlagenes Herz

1.Psalm 34,18:
Der HERR ist nahe bei denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen,deren Geist zerschlagen ist.

2.Psalm 51,19:
Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist; ein geängstet und zerschlagen Herz wirst du, Gott, nicht verachten.

3.Jesaja 57,15
Denn also spricht der Hohe und Erhabene, der ewiglich wohnet, des Name heilig ist, der ich in der Höhe und im Heiligtum wohne und bei denen, so zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf daß ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen.

4.Jesaja 66,1.2
So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Stuhl und die Erde meine Fußbank; was ist's denn für ein Haus, daß ihr mir bauen wollt, oder welches ist die Stätte, da ich ruhen soll?
Meine Hand hat alles gemacht, was da ist, spricht der HERR. Ich sehe aber an* den Elenden und der zerbrochenen Geistes ist und der sich fürchtet vor meinem Wort.

*Das im hebräischen Grundtext stehende Wort „nabat“ hat auch die Bedeutung von „respektieren“.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Drei Zeugnisträger

"Denn drei sind, die da zeugen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist; und diese drei sind eins." (1Joh 5,7)

Den Bibel-Urtext gibt es nicht mehr aber hab diese, meiner Meinung nach richtige Lesart, in folgenden Versionen gefunden:
-          Old Syriac von 170 n.Chr.
-          Old Latin von 200 n.Chr.
-          Italic vom 4. - 5. Jahrhundert
-          Vulgata ("die Gebräuchliche") vom 4. - 5. Jahrhundert.
Auch die Schriften frühe Kirchenväter behandel 1Joh 5,7 mit "Vater, Wort und der Heilige Geist":
-          Tatian 150 n.Chr.
-          Tertullian 200 n.Chr.
-          Cyprian 225 n.Chr.
-          Athanasius 350 n.Chr.
-          Pricillian 350 n.Chr.
-          Vadmarium 380 n.Chr.
-          Cassian 435 n.Chr.
-          Jerome 450 n.Chr.
-          Cassiadorius 480 n.Chr.
-          Vigilius 484 n.Chr.
-          Victor-Vita 489 n.Chr.
-          Fulgentius 533 n.Chr.
-          PS Athanasius 550 n.Chr.
1Joh 5,7 wird in der ursprünglichen Lutherbibel (1534) mit "Vater, Wort und der Heilige Geist wiedergegeben. Luther habe genau aus dem griech. Grundtext übersetzt. Die Lutherbibel (1912) ist schon nicht mehr so. Auch die King-James-Bibel ist eine Grundtext nahe Übersetzung und da steht: "Father, the Word, and the Holy Ghost". Bibelübersetzungen aus der Reformationszeit wie die ursprüngliche Lutherbibel oder die englische King-James-Bibel liegen dem Textus receptus zu Grunde, der beginnt mit der ersten Druckausgabe des griechischen Neuen Testaments, die Erasmus von Rotterdam 1516 unter dem Titel Novum Instrumentum omne vorlegte. Erasmus gewann unter Zuhilfenahme der Vulgata und von Bibelzitaten bei den Kirchenvätern seinen Text. Heutige Übersetzungen stützen sich in der Regel auf die neueren textkritischen Ausgaben des griechischen Neuen Testaments, vor allem auf das Novum Testamentum Graece. Diese Übersetzung kommt aus dem okkulten Alexandrien,  ist durchmischt mit philosophischem Gedankengut und stimmt nicht mit der grossen Masse von Übersetzungen überein. Der Jesuitenbibel (1582) liegt der Novum Testamentum Graece zugrunde und stellt eine gegenreformatorische Bibel dar.
In der Waldenser Bibel von ca. 120 n.Chr. steht auch diese Lesart, übersetzt von Schriften, welche direkt auf die Apostel zurück gehen. Diese stimmen überein mit dem Textus receptus.
Beachtet man auch den Zusammenhang, sind da im Vers 7 drei Zeugnisträger im Himmel und im Vers 8 sind es drei Zeugnisträger auf Erden. Es fällt auf, dass der Heilige Geist sowohl im Himmel, als auch auf Erden Zeugnis gibt. Dies ist die Verbindung, die Leiter von der Erde zum Himmel.

Donnerstag, 29. November 2012

Jesus ist Gott

Bei der Versuchung Christi in der Wüste in Matthäus 4,10 sagt Jesus zu Satan: "Hebe dich weg von mir Satan! denn es steht geschrieben: "Du sollst anbeten Gott (griech. theos), deinen HERRN (griech. korios = hebr. Jahwe), und ihm allein dienen." In der Bibel steht geschrieben und wir lesen: "Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein HERR (griech. kurios = hebr. Jahwe) und mein Gott (griech. theos)!" Oder wir lesen auch: "Es kam vor Jesus, daß sie ihn (der geheilte Blinde) ausgestoßen hatten. Und da er ihn fand, sprach er zu ihm: Glaubst du an den Sohn Gottes? Er antwortete und sprach: Herr, welcher ist's? auf daß ich an ihn glaube. Jesus sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist's. Er aber sprach: HERR, ich glaube, und betete ihn an." (Joh 9,35-38) In machen Übersetzungen steht: "glaubst du an den Sohn des Menschen?" (Joh 9,35) Das kann aber nicht stimmen, denn wenn der Blinde den Sohn eines Menschen angebetet hätte, dann wäre das Götzenanbetung gewesen und das wäre eine schwere Sünde gewesen. Weiter lesen wir in Gottes Wort: "und steinigten Stephanus, der anrief und sprach: HERR Jesu, nimm meinen Geist auf!" (Apg. 7,59) Es wird klar, dass Jesus Gott ist und nicht nur "ein" Gott, so wie die Zeugen Jehovas behaupten. Wenn Menschen das Zeugnis der inspirierten Heiligen Schrift bezüglich der Gottheit Christi ablehnen, ist es vergeblich, mit ihnen hierüber zu argumentieren; denn kein noch so einleuchtendes Argument könnte sie überzeugen. „Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich gerichtet sein.“ (1Kor 2,14) Niemand, der diesem Irrtum anhängt, kann ein klare Vorstellung über den Charakter oder die Mission Christi haben oder auch über den grossen Plan Gottes zur Erlösung des Menschen. 

Mittwoch, 28. November 2012

Die Zeugen Jehovas

Die Zeugen Jehovas glauben, dass sie die alleinige Wahrheit haben, weil sie Gott bei seinem "richtigen" Namen nennen - Jehova. Weil in meiner Übersetzung HERR oder Gott wiedergegeben ist, habe ich die Wahrheit nicht, da ich eine "falsche" Übersetzung habe.
In meiner Bibel steht eine Anmerkung, dass der hebräische Name des Gottes Israel, wahrscheinlich lautet er "YHWH" (Jahweh), beruht auf dem hebr. Wort hawa = sein/existieren; von daher die Wendung "Ich bin, der ich bin" (siehe 2Mo 3,14!). Die Zeugen sprechen YHWH als Jehova aus, was nicht falsch ist, denn es gibt da viel Aussprachen und Schreibweisen z.B Jehowa, Jahve, Jehovah, Jahwe, Jave, Jawe, Iehova, Jehhova, Jehowah, Yehaya, Yehowa, Yehowah.
Wenn ich aber HERR sage, dann ist das auch nicht falsch, denn Adonai (hebr. ‏אֲדֹנָי‎ ădonāy) in aschkenasischer Aussprache Adaunoi, Adoinoi, Adonoi, Ist die Bezeichnung für "mein Herr".
Da Juden den göttlichen Eigennamen „JHWH“ aus Ehrfurcht vor dessen Heiligkeit nicht aussprechen, wird aus der Tora und im Gebet stattdessen Adonai gelesen, während im Gemeingebrauch der Gottesname in der Regel mit HaSchem („der Name“) wiedergegeben wird. Manche gottesfürchtige Juden ersetzen Adonai im alltäglichen Gespräch durch Adoschem, einer Kombination aus Adonai und HaSchem.
Ich kann ihn auch Elohim (heb. אלהים ělohīm) nennen, in aschkenasischer Aussprache Elauhim, Eloihim, ist in der hebräischen Bibel – dem Tanach – die plurale Bezeichnung für "Gott", wird aber häufig auch als Eigenname gebraucht. Ich kann ihn also "Gott" nennen, denn das ist einer seiner Name und er ist ja auch Gott.
Welchen Namen von Gott ich benutze oder wie ich ihn ausspreche, sagt nichts darüber aus, ob ich die Wahrheit habe oder nicht. Andererseits, wenn ich die Heilige Schrift so verdrehe, damit meine Theologie wieder stimmt, dass Jesus nicht Gott ist, sondern nur ein geschaffenes Wesen, dann sagt das viel mehr aus.
Wenn Menschen das Zeugnis der inspirierten Heiligen Schrift bezüglich der Gottheit Christi ablehnen, ist es vergeblich, mit ihnen hierüber zu argumentieren; denn kein noch so einleuchtendes Argument könnte sie überzeugen. "Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich gerichtet sein." (1Kor 2,14) Niemand, der diesem Irrtum anhängt, kann ein klare Vorstellung über den Charakter oder die Mission Christi haben oder auch über den grossen Plan Gottes zur Erlösung des Menschen.

In unsere Herzen gegeben.

Wir lesen in der Bibel:
"Denn die Verheißung, daß er sollte sein der Welt Erbe, ist nicht geschehen Abraham oder seinem Samen durchs Gesetz, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens. Denn wo die vom Gesetz Erben sind, so ist der Glaube nichts, und die Verheißung ist abgetan. Sintemal das Gesetz nur Zorn anrichtet; denn wo das Gesetz nicht ist, da ist auch keine Übertretung." (Röm 4,13-15)
An anderer Stelle aber lesen wir:
"Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Täglich rede ich davon." (Ps 119,97)
Widerspricht sich etwa die Bibel, das Wort Gottes? Die Lösung dieses Problems finden wir bei Jeremia: "Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen; nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern machte, da ich sie bei der Hand nahm, daß ich sie aus Ägyptenland führte, welchen Bund sie nicht gehalten haben, und ich sie zwingen mußte, spricht der HERR; sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein." (Jer 31,31-33)
In den Zehn Geboten steht geschrieben "Du sollst". Wenn aber Gottes Gebote in unseren Herzen geschrieben steht, dann heisst es nicht mehr "du sollst", sondern dann sagen wir "Ich werde". Wenn das geschieht, dann haben wir Gottes Gebote lieb, Gottes Gebote richten keinen Zorn an und wir übertreten sie auch nicht.

Dienstag, 27. November 2012

Der "Ewige Bund", der "Alte Bund" und der "Neue Bund"

Ein Bund ist eine Übereinkunft oder Vereinbarung zwischen zwei oder mehreren Parteien, basierend auf Bedingungen. Heute spricht man eher von einem Vertrag. Jeder Vertrag hat einen Gegenstand als Grundlage. Bei einem Mietvertrag ist es das Mietobjekt, bei einem Kaufvertrag der Kaufgegenstand. Beim göttlichen Bund ist es das Gesetz Gottes (die 10 Gebote).
In der Bibel finden wir drei Bündnisse: Den "Ewigen Bund" (1. Mose 17,7 und Hebräer 13,20), den "Alten Bund" (Jeremia 31,31.32 und Hebräer 8,13; 9,1) und den "Neuen Bund" (Jeremia 31,31 und Hebräer 13,20).
Der "Alte Bund" wurde zwischen Gott und dem Volk Israel geschlossen, als es aus Ägypten auszog (Jeremia 31,31.32). Den "Ewigen Bund" dagegen, den "Bund der Gnade", schloss Gott nach dem Sündenfall in Eden mit dem Menschen, als er ihm die Verheissung gab, der Nachkomme des Weibes (Dieser Nachkomme ist Jesus Christus) werde der Schlange (das ist Satan) den Kopf zertreten. Dieser "Ewige Bund", der Noah (1. Mose 9,16) und Abraham (1. Mose 17,7) bestätigt wurde, existierte demnach schon bevor der "Bund am Sinai", das ist der "Alte Bund", der auch der "Erste Bund" genannt wird, geschlossen wurde. Dieser "Ewige Bund" verhiess dem Menschen ewiges Leben, wenn er treu Gottes Gesetz hielt. Rettung und ewiges Leben gab und gibt es nur durch diesen "Ewigen Bund", der durch das Blut Christi besiegelt, d.h. rechtsgültig gemacht wurde. Die Israeliten konnten nur durch diesen "Ewigen Bund" oder "Neue Bund" gerettet werden. Aus dem Wort Gottes geht klar hervor, dass demnach von Sinai bis Golgatha gleichzeitig zwei Bündnisse nebeneinander existierten. Der "Alten Bund" ist der "Erste Bund", der "Neue Bund" der "Zweite Bund".
Warum gab Gott den "Alten Bund"? Weil das Volk Israel in Ägypten die Heiligkeit aus den Augen verlor und weder ihre Sündhaftigkeit noch die Unmöglichkeit erkannten, das Gesetz Gottes aus eigener Kraft zu halten. Sie sahen ihre Erlösungsbedürftigkeit nicht, dass sie einen Retter brauchten, der ihnen helfende Gnade gewährte. Damit die Israeliten all dies einsahen und lernten, gab Gott ihnen gewissermassen einen "Hilfsbund" damit sie durch eine persönliche Erfahrung ihre Erlösungsbedürftigkeit wieder fühlten und so vorbereitet wurden die Segnungen des "Neuen Bundes" zu empfangen. Durch den "Alten Bund", oder "Sinai-Bund", konnte kein Mensch Rettung finden, weder Israel, noch alle übrigen Menschen, denn der "Alte Bund" sah keine Vergebung und keine helfende Gnade vor.
Beide Bündnisse, der "Alte" und der "Ewige" bzw. "Neue Bund" hatten zum Ziel, die Autorität (ewige Gültigkeit) des Gesetzes Gottes zu bewahren. Christus hat durch seinen Tod das Gesetz Gottes (die 10 Gebote) weder aufgehoben, noch verändert. Hätte Gott sein heiliges Gesetz verändern können, dann hätte Jesus nicht zu sterben brauchen. Sein Opfer wäre so umsonst gewesen! Gnade bedeutet nicht Aufhebung des göttlichen Gesetzes, sondern Kraft und Hilfe von Gott zu empfangen um es halten zu können. Siehe dazu auch Jesaja 24,5.6, wo Gott die Ursache für das Ende dieser Welt nennt.

Montag, 26. November 2012

Gott ist gerecht.

Ohne Zweifel, Gott ist Liebe und er liebt uns bedingungslos, uneingeschränkt, vorbehaltlos. Gott ist aber auch gerecht und seine Gerechtigkeit erwartet von uns, dass wir in Harmonie mit seinen Geboten leben. Wenn wir das nicht tun, dann gibt es auch keine Harmonie untereinander und wir sind für Gottes Reich untauglich.

Dienstag, 13. November 2012

Glaube und Gehorsam

Die Namen der sieben Gemeinden in Offb. 2 u. 3 sind Symbole der Gemeinden in den verschiedenen Abschnitten des christlichen Zeitalters. Die Zahl Sieben weist auf die Vollständigkeit hin und sagt, dass die Botschaft bis zum Ende der Zeit reichen, wärend die Sinnbilder den Zustand der Gemeinde in den verschiedenen Abschnitten der Weltgeschichte offenbaren. Also in den Bildern von Offb. 2 u. 3 werden die verschiedenen Gemeinden als bestimmte kirchengeschichtliche Abschnitte und nur sekundär als örtliche Gemeinden verstanden. Damit würde in der darstellung der Gemeinde Loadizea der heutige Zustand der religiösen Welt beschrieben. Laodizea wird als siebente und letzte Gemeinde vor der Wiederkunft Christi bezeichnet. Es ist die Gemeinde der Endzeit. Die Merkmale derer, die zur letzten Gemeinde gehören sind, dass sie in Opposition mit den antigöttlichen Mächten stehen. "Und es macht, daß die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte-allesamt sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen, nämlich den Namen des Tiers oder die Zahl seines Namens." (Offb. 13,16.17) Dazu gehören auch die 144'000, mit dem Siegel Gottes an der Stirne. "und er sprach: Beschädiget die Erde nicht noch das Meer noch die Bäume, bis wir versiegeln die Knechte unsers Gottes an ihren Stirnen!" (Offb. 7,3) Diese bilden eine besondere Gruppe der Erlösten, denn sie sind mit besonderen Aufgaben betraut. Siehe Offb. 14,4.5! Weitere Merkmale derer, die zur letzten Gemeinde gehören sind: "Und der Drache ward zornig über das Weib und ging hin zu streiten mit den übrigen von ihrem Samen, die da Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu Christi." (Offb. 12,17) Das Zeugnis Jesu Christi ist: siehe Offb. 19,10! Und: "Hier ist Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesum." (Offb. 14,12)
1. Sie hat den Glauben Jesu.
2. Sie beachtet die zehn Gebote, wie sie in der Heiligen Schrift steht.
3. Sie lässt sich vom Geist der Prophetie leiten.
Diese drei Grundsätze stehen wie ein Dreibein. Dieses Dreibein steht nur, so lange der Schwerpunkt inerhalb des Dreieckes steht; der Schwerpunkt ist Christus und der Gehorsam ihm gegenüber.
Es muss eine Warnung an alle Kirchen ergehen, gleich einem zweischneidigem Schwert. Die Botschaft Jesu für Laodizea lautet: "Ich weiss deine Werke" (Offb. 3,15-19) Gott wünscht, alle zu retten. Alle können Unsterblichkeit durch Glauben und Gehorsam erhalten. Der Auftrag an uns lautet, dass wir das Werk tun, diese Botschaft zu verkünden. "Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen!" (Offb. 18,4)

Freitag, 21. September 2012

Kain und Abel.

"Kain und Abel stellen die beiden Klassen dar, die bis zum Ende der Welt bestehen werden. Die eine vertraut auf das von Gott erwählte Opferlamm, die andere verläßt sich auf eigene Verdienste. Deren Opfer bleibt ohne die Wirksamkeit des göttlichen Mittlers, und darum kann es dem Anbeter nicht das Wohlgefallen Gottes gewinnen. Unsere Schuld kann nur durch Jesu Verdienst vergeben werden. Wer da meint, daß er des Blutes Christi nicht bedarf, wer glaubt, Gottes Wohlgefallen durch eigene Werke und ohne die göttliche Gnade erwerben zu können, erliegt dem gleichen Irrtum wie Kain. Glaubt er nicht an das reinigende Blut, steht er unter dem Verdammungsurteil. Einen anderen Weg, von der Knechtschaft der Sünde befreit zu werden, gibt es nicht." (Ellen G. White - Patriarchen und Propheten, 53)

Das helle Licht Gottes.

"Je heller das Licht ist, das Gottes treue Diener widerstrahlen, desto klarer treten die Sünden der Gottlosen zutage, und um so entschlossener werden sie die zu vernichten suchen, die die Ruhe ihres Gewissens stören." (Ellen G. White - Patriarchen und Propheten, 54.55)

Gottes Zeiten und Gesetze geändert.

Das Papsttum hat den Sonntag, den Götzen-Sabbat eingeführt. Der päpstliche Stuhl behauptet, dass Gott selbst ihm die Macht dazu gegeben habe, Zeiten und Gesetz zu ändern. Damit bestätigt die katholische Kirche, dass sie Satan recht gibt, der seit jeher behauptet, Gott sei ein Tyrann und sein Gesetz wäre einengend, ungerecht und unmöglich zu halten und deshalb verändert oder aufgelöst werden muss.

"Gott gab seiner (katholischen) Kirche die Macht, irgendeinen Tag zu nehmen und ihn als einen heiligen Tag anzuerkennen, wenn sie es für richtig hält. Die Kirche wählte den Sonntag, den ersten Tag der Woche, und im Laufe der Zeit hat sie noch andere Tage als Feiertage hinzugefügt."
Vincent J. Kelly, in "Forbidden Sunday a. Feast-Day Occupations",S.2

Der einzige Glaubensmasstab.

"Wir Katholiken akzeptieren die Bibel nicht als einzigen Glaubensmasstab. Neben der Bibel ist es die lebendige Kirche, die uns führt. Diese Kirche hat das Recht, die Gesetze... zu verändern... also auch den Sabbat auf den Sonntag zu verlegen. Wir sagen öffentlich: ja, die Kirche veränderte und machte dieses Gesetz, wie auch so viele andere Gesetze, z.B. das Fasten am Freitag, das Zölibat, Ehegesetze und tausend andere Gesetze."
(Papst Pius XII - Catholic Extension Magazine, Chicago - Illinois)
"Warum übertretet denn ihr Gottes Gebot um eurer Aufsätze willen? (Aufsätze oder Überlieferunge = Tradition)... und also habt ihr Gottes Gebot aufgehoben um eurer Aufsätze willen... aber vergeblich dienen sie mir, dieweil sie lehren solche Lehren, die nichts denn Menschengebote sind." (Mt 15,3.6.9)
"Die Werke seiner Hände sind Wahrheit und Recht; alle seine Gebote sind rechtschaffen. Sie werden erhalten immer und ewiglich und geschehen treulich und redlich." (Ps 111,7.8)
"Denn das ist das Testament, das ich machen will dem Hause Israel nach diesen Tagen, spricht der HERR: Ich will geben mein Gesetz in ihren Sinn, und in ihr Herz will ich es schreiben, und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein." (Hebr 8,10)
"Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Denn ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen." (Mt 5,17-20)

Das Gesetz Gottes

Jeder falsche Glaube erwächst aus der Vorstellung, daß der Mensch durch eigene Anstrengungen erlöst werden kann. Christus ist unsere einzige Hoffnung. „In keinem andern ist das Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden.“ (Apostelgeschichte 4,12) Der bei weitem größte Teil der Anbeter auf Erden folgt aber der Vorstellung, daß der Mensch durch eigene Anstrengungen erlöst werden kann. Wahrer Glaube, der sich ganz und gar auf Christus verläßt, bekundet sich im Gehorsam gegen alle Gebote Gottes, nicht weil man dadurch erlöst werden kann, sondern aus Liebe zum Schöpfer. Aus dieser Gesinnung heraus ist das Gesetz Gottes nicht einengend. "Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündiget. Und wenn einer sündigt, so haben wir einen Fürsprecher beim Vater, Jesus Christus den Gerechten. Und er ist eine Sühne für unsere Sünden, nicht aber für die unseren allein, sondern auch für die ganze Welt. Und daran erkennen wir, daß wir ihn erkannt (erkennen - griech. ginosko bezieht sich auf eine enge, intime Beziehung) haben, wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner und in ihm ist die Wahrheit nicht. Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaft die Liebe Gottes vollendet. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind. Wer sagt, er bleibe in ihm, ist auch verpflichtet ebenso zu wandeln, wie jener wandelte." (1Joh 2,1-6)

Montag, 17. September 2012

Der Menschen Sohn wird kommen zu einer Stunde, da ihr's nicht meinet.

Ich bin kein New Ager mehr und glaube nun nicht mehr, dass wenn der Maya-Kalender am 21.12.2012 abläuft, der Weltuntergang oder ein kosmischer Bewusstseinssprung kommen wird. Ich glaube der Bibel. Die Bibel gibt uns keine genaue Zeit für das Ende der Welt. Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein der Vater aber die Bibel gibt uns ein Ereigniss. Der weltweite Erlass, der die Menschen veranlasst, den Sonntag, den Götzen-Sabbat anzubeten. Wer dann Gottes Gesetz mit Füssen tritt, um einer menschlichen Verordnung zu gehorchen, der empfängt das Malzeichen des Tieres. Dann wird das Mass der Sünde voll sein und der Tag Christi ist gekommen.
"Denn sie werden sagen: Es ist Friede, es hat keine Gefahr, so wird sie das Verderben schnell überfallen, gleichwie der Schmerz ein schwangeres Weib, und werden nicht entfliehen." (1Th 5,3)
"An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter gewinnt, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist. Also auch wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist." (Mt. 24,32.33)

Die himmlischen Höfe.

"Saget mir, die ihr unter dem Gesetz sein wollt: Habt ihr das Gesetz nicht gehört? Denn es steht geschrieben, daß Abraham zwei Söhne hatte: einen von der Magd, den andern von der Freien. Aber der von der Magd war, ist nach dem Fleisch geboren; der aber von der Freien ist durch die Verheißung geboren. Die Worte bedeuten etwas. Denn das sind zwei Testamente: eins von dem Berge Sinai, daß zur Knechtschaft gebiert, welches ist die Hagar; denn Hagar heißt in Arabien der Berg Sinai und kommt überein mit Jerusalem, das zu dieser Zeit ist und dienstbar ist mit seinen Kindern. aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie; die ist unser aller Mutter." (Gal 4,21-26)
Einige legen die Biebel so aus, dass Jesu Wiederkunft auf der Erde und nicht im Himmel geschieht. Christus würde dann herrschen in Jerusalem, welches hier auf der Erde ist, denn ein himmlisches Jerusalem würde es nicht geben. Was sagt die Bibel dazu? Lies (Hebr. 11,14.16); (1Petr 1,4); (Joh 14,3)! Im Brief an die Gemeinde in Thessalonicher (4,13-18) spricht der Apostel Paulus über die Auferstehung der Toten und die Wiederkunft Christi, weil es schon damals viele Irrtümer darüber gegeben hat genau wie sie heute noch bestehen. Betrachten wir den Vers 17, wo er ganz klar sagt, dass die Erlösten werden Christus entgegen gerückt in die Luft.
Auch ist der Text in (Gal 4,21-26) sehr faszinierent, weil hier deutlich wird, dass das Gesetz nicht aufgehoben ist, so wie es viele Leute behaupten. Sondern wenn ich durch mein Bestreben im Fleisch das Gesetz zu halten versuche (Werksgerechtigkeit), bin ich in Knechtschaft. Wenn es aber durch die Verheissung erfüllt wird und zwar, weil Gott mir die Gnade schenkt das Gesetz zu halten, dann bin ich frei.
"In der vorgeblich christlichen Welt wenden sich viele von den klaren biblischen Lehren ab und bauen sich ein Glaubensbekenntnis aus menschlichen Überlegungen und gefälligen Unwahrheiten auf, auf das sie als den Weg zur Seligkeit hinweisen. Sie lauschen denen nur zu gern, die mit Beredsamkeit lehren, daß die Übertreter nicht umkommen müssen und daß man die Seligkeit auch ohne Gehorsam gegen das Gesetz Gottes erlangen könne. Wenn aber die angeblichen Nachfolger Christi den göttlichen Maßstab anlegten, kämen sie alle zur Übereinstimmung. Aber solange sie menschliche Weisheit über sein heiliges Wort stellen, werden Trennung und Zwiespalt bestehen bleiben. Die Bibel bezeichnet die verwirrende Vielfalt der Glaubensbekenntnisse und Gefolgschaften treffend mit dem Ausdruck „Babylon“, den der Prophet auf die weltliebenden Kirchen der letzten Zeit anwendet." Offenbarung 14,8; 18,2. (Ellen G. White - Patriarchen und Propheten, 99.100)

Die Zeit der grossen Trübsal.

"Und ich hörte eine große Stimme aus dem Tempel, die sprach zu den sieben Engeln: Gehet hin und gießet aus die Schalen des Zorns Gottes auf die Erde!" (Offb 16,1)
"Wenn Christus sein Mittleramt im Heiligtum niederlegt, wird der lautere Zorn ausgegossen werden, der denen angedroht wurde, die das Tier und sein Bild anbeten und sein Malzeichen annehmen. Offenbarung 14,9.10. Die Plagen, die über Ägypten kamen, ließen jene schrtecklichen und umfassenderen Gerichte vorausahnen, die die Welt gerade vor der endgültigen Befreiung des Volkes Gottes heimsuchen werden. Der Schreiber der Offenbarung sagt, indem er diese furchtbaren Geißeln beschreibt: „Es ward eine böse und arge Drüse an den Menschen, die das Malzeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten.“ Das Meer „ward Blut wie eines Toten, und alle lebendigen Seelen starben in dem Meer ... Und der dritte Engel goß aus seine Schale in die Wasserströme und in die Wasserbrunnen; und es ward Blut“. So schrecklich diese Plagen auch sein werden, Gottes Gerechtigkeit ist völlig gerechtfertigt. Der Engel erklärt: „Herr, du bist gerecht, daß du solches geurteilt hast, denn sie haben das Blut der Heiligen und der Propheten vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; denn sie sind’s wert.“ Offenbarung 16,2-6. Indem sie die Kinder Gottes zum Tode verurteilten, haben sie die Schuld ihres Blutes ebenso auf sich geladen, als wenn es von ihren eigenen Händen vergossen worden wäre. In gleicher Weise erklärte Christus die Juden seiner Zeit des Blutes der Heiligen schuldig, das seit den Tagen Abels vergossen worden war; denn sie besaßen den gleichen Geist wie diese Mörder der Propheten und wollten das gleiche Werk tun. In der darauffolgenden Plage wird der Sonne Macht gegeben, „den Menschen heiß zu machen mit Feuer. Und den Menschen ward heiß vor großer Hitze“. Offenbarung 16,8.9.
Diese Plagen sind nicht allgemein, sonst würden die Bewohner der Erde vollständig ausgerottet werden. Doch sie werden die schrecklichsten Heimsuchungen sein, die Sterbliche je erfahren haben. Alle Gerichte, die vor Beendigung der Gnadenzeit über die Menschen kamen, waren mit Gnade vermischt. Das um Vergebung flehende Blut Christi hat den Sünder vor dem vollen Maß seiner Schuld verschont; aber im Endgericht wird der Zorn Gottes lauter, ohne Gnade ausgegossen werden." (E. G. White - Der grosse Kampf, 628.629)
"Zur selben Zeit wird der große Fürst Michael, der für die Kinder deines Volkes steht, sich aufmachen. Denn es wird eine solche trübselige Zeit sein, wie sie nicht gewesen ist, seitdem Leute gewesen sind bis auf diese Zeit. Zur selben Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die im Buch geschrieben stehen." (Dan 12,1)
Die Propheten beschreiben den Zustand der Erde zur Zeit der grossen Trübsal mit folgenden Worten; "Das Feld ist verwüstet, und der Acker steht jämmerlich; das Getreide ist verdorben, der Wein steht jämmerlich und das Öl kläglich. Die Ackerleute sehen jämmerlich, und die Weingärtner heulen um den Weizen und die Gerste, daß aus der Ernte auf dem Felde nichts werden kann. So steht der Weinstock auch jämmerlich und der Feigenbaum kläglich; dazu die Granatbäume, Palmbäume, Apfelbäume und alle Bäume auf dem Felde sind verdorrt; denn die Freude der Menschen ist zu Jammer geworden... Der Same ist unter der Erde verfault, die Kornhäuser stehen wüst, die Scheunen zerfallen; denn das Getreide ist verdorben. O wie seufzt das Vieh! Die Rinder sehen kläglich, denn sie haben keine Weide, und die Schafe verschmachten. HERR, dich rufe ich an; denn das Feuer hat die Auen in der Wüste verbrannt, und die Flamme hat alle Bäume auf dem Acker angezündet. Es schrieen auch die wilden Tiere zu dir; denn die Wasserbäche sind ausgetrocknet, und das Feuer hat die Auen in der Wüste verbrannt." (Joel 1,10-12.17-20) "Und die Lieder in dem Palaste sollen in ein Heulen verkehrt werden zur selben Zeit, spricht der HERR HERR; es werden viele Leichname liegen an allen Orten, die man in der Stille hinwerfen wird." (Am 8,3)
"Ein Lied der Kinder Korah, von der Jugend, vorzusingen. Gott ist unsre Zuversicht und Stärke. Eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken, wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen. Dennoch soll die Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren Brünnlein, da die heiligen Wohnungen des Höchsten sind. Gott ist bei ihr drinnen, darum wird sie fest bleiben; Gott hilft ihr früh am Morgen. Die Heiden müssen verzagen und die Königreiche fallen; das Erdreich muß vergehen, wenn er sich hören läßt. Der HERR Zebaoth ist mit uns; der Gott Jakobs ist unser Schutz. Kommet her und schauet die Werke des HERRN, der auf Erden solch zerstören anrichtet, der den Kriegen steuert in aller Welt, den Bogen zerbricht, Spieße zerschlägt und Wagen mit Feuer verbrennt. Seid stille und erkennet, daß ich GOTT bin. Ich will Ehre einlegen unter den Heiden; ich will Ehre einlegen auf Erden. Der HERR Zebaoth ist mit uns; der Gott Jakobs ist unser Schutz." (Ps 46,1-11)
Mehr zu der Zeit der grossen Trübsal findest du in Offb. Kapitel 16.

Donnerstag, 16. August 2012

Das himmlische Trio.

"Denn drei sind, die da zeugen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist; und diese drei sind eins." (1Joh 5,7)
"Nahet euch zu mir und höret dieses! Ich habe vom Anfang an nicht im Verborgenen geredet; von der Zeit an, da es ward, bin ich da. -Und nun hat mich Gott, der Herr, und sein Geist gesandt."
"Du sollst keine anderen Götter neben mir haben." (2Mo 20,3)
"Des Jahres, da der König Usia starb, sah ich den HERRN sitzen auf einem hohen und erhabenen Stuhl, und sein Saum füllte den Tempel. Seraphim standen über ihm; ein jeglicher hatte sechs Flügel: mit zweien deckten sie ihr Antlitz, mit zweien deckten sie ihre Füße, und mit zweien flogen sie. Und einer rief zum andern und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth; alle Lande sind seiner Ehre voll!" (Jes 6,1-3)
"Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut und sprach: Eli, Eli, lama asabthani? das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Mt 27,46)
"Indem aber Petrus nachsann über das Gesicht, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich; aber stehe auf, steig hinab und zieh mit ihnen und zweifle nicht; denn ich habe sie gesandt." (Apg 10,19.20)
"Da sie aber dem HERRN dienten und fasteten, sprach der heilige Geist: Sondert mir aus Barnabas und Saulus zu dem Werk, dazu ich sie berufen habe." (Apg 13.2)

Mittwoch, 25. Juli 2012

Bedeutungsvolle Aussagen für die letzte Zeit.

Papst Pius XII. sagt(e): - 7. September 1947

"Heiligung der Festtage. Der Sonntag muss wieder der Tag des Herrn werden, der Tag der Anbetung und Verherrlichung Gottes, des heiligen Messopfers, des Gebets, der Ruhe, der Sammlung und des Nachdenkens, des fröhichen Zusammenseins im Kreis der Familie. Eine schmerzliche Erfahrung lehrt, dass der Sonntag für nicht weniger von denen, die während der ganzen Woche redlich arbeiten, der Tag der Sünde geworden ist.
In Wahrheit wird der Ausgang des Kampfes zwischen dem Glauben und dem Unglauben zu einem guten Teil davon abhängen, was die eine oder andere der beiden entgegengesetzten Fonten aus dem Sonntag zu machen wissen wird: Wird er noch den heiligen Namen des Herrn hell und strahlend auf der Stirn tragen, oder wird dieser weithin verdunkelt und vernachlässigt werden?"
Aus der Ansprache an die Männervereinigung der Katholischen Aktion, 7. September 1947.

Zitiert in "Pius der XII. sagt", von Robert Leibert SJ, Seite 274, Schweizer Druck- und Verlagshaus AG, Zürich. Lizenzausgabe für die Neue Schweizer Bibliothek. Copyright 1956 by Verlag Heinrich Scheffler, Fankfurt am Main.

"Denn sie hat mit dem Wein ihrer Hurerei getränkt alle Völker.' Offb. 14,8. Wie geschieht das? Es geschieht, indem Menschen gezwungen werden, einen unechten Sabbat anzunehmen."
(Ellen G. White - Testimonies, Vol. 8 Seite 94)

"Im Mittelpunkt der letzten, grossen Auseinandersetzung, an der sich die Welt beteiligen wird, wird die Sabbatfrage stehen."
(Ellen G. White - Testimonies, Vol. 6 Seite 352)

"Beim Ausgang des Kampfes wird die gesamte Christenheit in zwei Klassen geteilt sein: in die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus hält, und jene, die das Tier und sein Bild anbetet und sein Malzeichen annimmt."
(Ellen G. White - Der grosse Kampf, Seite 616)

Dienstag, 24. Juli 2012

Die grösste aller Gaben.

Welches ist das grösste, das erstrebenswerteste Gut im christlichen Leben? Diese Frage wird oft unterschiedlich beantwortet. Die Einen behaupten, der Gehorsam ist das Wesentliche. Andere sagen, es sei die Hoffnung. Denn wenn man keine Hoffnung hat, dann ist alles aus. Wieder andere sprechen von der Geduld. Andere sagen, es ist der Glaube. Das sei das Wesentliche, der Mittelpunkt. Das alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. Wieder andere sagen, was wirklich zählt, das sei die Demut. Demütig handeln vor Gott. Aber nach den klaren Worten des Apostels Paulus, ist die Liebe das grösste, das höchste, das erstrebenswerteste. Die Liebe als Motiv unseres Lebens, unseres Dienstes für Gott. Jede unserer Handlungen, deren Motiv nicht Liebe ist, ist nicht der Mühe wert getan zu werden.
"Wenn ich mit Menschen-und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.
Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.
Die Liebe höret nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhören werden und die Sprachen aufhören werden und die Erkenntnis aufhören wird. Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser Weissagen ist Stückwerk. Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschläge; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich's stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen." (1Kor 13,1-13)

Montag, 23. Juli 2012

Das Siegel Gottes und das Malzeichen des Tieres.

"Vor Abschluss der Gnadenzeit werden die lebenden Gerechten das Siegel Gottes bekommen.
Das Zeichen oder Siegel Gottes wird im Halten des Siebenten-Tags-Sabbats sichtbar - dem Schöpfungsdenkmal des Herrn ... Das Malzeichen des Tieres ist das Gegenteil davon: das halten des ersten Wochentages.
Sonntagsheiligung ist noch nicht das Zeichen des Tieres und wird es nicht sein, bis das Dekret erlassen wird, das die Menschen zur Anbetung dieses Götzensabbats veranlasst. Die Zeit wird kommen, in der dieser Tag der Prüfstein sein wird, aber diese Zeit ist noch nicht gekommen.
Bisher hat noch niemand das Malzeichen des Tieres bekommen. Die Prüfungszeit ist noch nicht gekommen. Es gibt in jeder Kirche wahre Christen: da ist die römisch-katholische Glaubensgemeinschaft keine Ausnahme. Keiner wird verurteilt, bevor er nicht darüber aufgeklärt wurde und die Verpflichtung des vierten Gebotes eingesehen hat. Doch wenn das Dekret erlassen wird, das (die Heiligung) des falschen Sabbats durchsetzt, und der laute Ruf des dritten Engels die Menschen vor der Anbetung des Tieres und seines Bildes warnt, dann wird eine scharfe Trennungslinie zwischen dem Falschen und dem Echten gezogen werden. Dann werden alle, die mit der Übertretung fortfahren, das Malzeichen des Tieres erhalten.
Wenn euch das Licht der Wahrheit vor Augen gestellt wurde, dass euch den Sabbat des vierten Gebotes offenbart hat, wenn euch gezeigt wurde, dass es im Wort Gottes keine Grundlage für die Sonntagsheiligung gibt und ihr dennoch am falschen Sabbat festhaltet und euch weigert, den Sabbat zu heiligen, den Gott "meinen heiligenTag" genannt hat, dann bekommt ihr das Malzeichen des Tieres. Wann wird das sein? Wenn ihr dem Gesetz gehorcht, das euch befiehlt, am Sonntag nicht zu arbeiten und Gott anzubeten, während ihr doch wisst, dass es in der Bibel kein einziges Wort gibt, das darauf hindeutet, dass der Sonntag etwas anderes als ein gewöhnlicher Werktag ist, dann erklärert ihr euch damit einverstanden, das Malzeichen des Tieres zu empfangen und die Annahme von Gottes Siegel zu verweigern.
Binnen kurzem wird jeder der ein Kind Gottes ist, sein Siegel aufgedrückt bekommen. Dass es doch auch auf unsere Stirn geprägt würde! Wer kann den Gedanken ertragen, übergangen zu werden, wenn der Engel ausgeht, um die Diener Gottes an ihren Stirnen zu versiegeln?" (Ellen G. White - Maranatha, 211)

Freitag, 20. Juli 2012

Monopolisierung

Sonntag, 15. Juli 2012

Das Volk Gottes.

"Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Denn so du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, daß dich die Ströme nicht sollen ersäufen; und so du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen. Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige in Israel, dein Heiland." (Jes 43,1-3)
"Gott hat eine Gemeinde auf Erden, die sein auserwähltes Volk ist, welches seine Gebote hält. Er führt sie nicht vereinzelte Splittergruppen, nicht hier einen Einzelnen und dort, sondern als ein Volk." (E. G. White - Faith/Live By, 282)
"Gott hat auf Erden eine Gemeinde, die das zu Boden getretene Gesetz hochhält, die die Welt aber... auch auf das Lamm Gottes hinweist, das die Sünden der Welt tilgt. Die Gemeinde ist die Hüterin des Reichtums der Gnade Christi, und durch die Gemeinde wird schließlich die letzte und volle Entfaltung der Liebe Gottes vor der Welt dargestellt werden, die seiner Herrlichkeit voll werden soll. Das Gebet Christi, daß seine Gemeinde einig sein möge, wie er mit dem Vater eins ist, wird schließlich Erhörung finden. Die Gabe des Heiligen Geistes soll ihr immerwährend reichlich verliehen werden, so daß das Volk Gottes in der Welt von der Erlösungsmacht Gottes zeugen kann." (E. G. White - Sch2, 322)
"Gott hat seine Gemeinde auf Erden zu einem Vermittler seines Lichts gemacht, und durch sie tut er seine Absichten und seinen Willen kund. Er gibt keinem seiner Diener eine Erfahrung, die von der Gemeinde losgelöst oder gar im Gegensatz zu ihr stünde. Die Erkenntnis seines Willens offenbart er auch nicht einem Menschen allein für die ganze Gemeinde, während die übrige Gemeinde — der Leib Christi — im Dunkeln bliebe. Damit seine Diener ihr Vertrauen weniger auf sich selbst, sondern mehr auf die anderen setzen, die ebenfalls zur Förderung des Werkes Gottes berufen sind, stellt der Herr sie in seiner Vorsehung in eine enge Verbindung zu seiner Gemeinde." (E. G. White - WA, 163)

Mittwoch, 11. Juli 2012

Eine Botschaft für die Welt.

"Mache dich auf, werde licht! denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir. Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir." (Jes 60,1.2)
Was ist die Finsternis anderes, als dass viele Menschen den wahren Charakter Gottes nicht kennen? Wir haben den Auftrag unseren Mitmenschen Licht zu bringen, sie über den wahren Charakter Gottes aufzuklären. Gott ist Liebe. Es ist kein Wunder, dass viele Gott hassen, so wie auch ich ihn früher nicht gekannt und gehasst habe. Dann ist es auch kein Wunder das sich die Menschen gegenseitig und sich selbst hassen. Daran hat die päpstliche Macht eine grosse schuld. Der päpstliche Stuhl übt auch heute noch bis zum Äusersten das Böse aus. Er zeigt den Menschen ein falsches Bild von Gott, er unterdrückt Gottes Gesetz und erhöht seine Gebote über die Gebote Gottes. Er führt Seelen unter dem Namen Gottes in die Verdammnis. "Darum höret, ihr Hirten, des HERRN Wort! So wahr ich lebe, spricht der HERR HERR, weil ihr meine Schafe lasset zum Raub und meine Herde allen wilden Tieren zur Speise werden, weil sie keinen Hirten haben und meine Hirten nach meiner Herde nicht fragen, sondern sind solche Hirten, die sich selbst weiden, aber meine Schafe wollen sie nicht weiden: darum, ihr Hirten, höret des HERRN Wort! So spricht der HERR HERR: Siehe, ich will an die Hirten und will meine Herde von ihren Händen fordern und will mit ihnen ein Ende machen, daß sie nicht mehr sollen Hirten sein und sollen sich nicht mehr selbst weiden. Ich will meine Schafe erretten aus ihrem Maul, daß sie sie forthin nicht mehr fressen sollen ... Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte wiederbringen und das Verwundete verbinden und des Schwachen warten; aber was fett und stark ist, will ich vertilgen und will es weiden mit Gericht." (Hes 34,8-10,16)
Die Siebente-Tags-Adventisten haben ein grosses Licht bekommen. Eine Botschaft für die Welt. Es ist die drei Engelbotschaft vom kommenden Gericht. (Siehe Off. 14!) Würden wir sie so vekündigen, wie wir es sollten, dann würde Jesus früher wiederkommen. Möge das sehr bald geschehen.

Dienstag, 10. Juli 2012

Antichrist.

Der Vatikan hat sich nicht geändert. Die päpstliche Macht ist heute immer noch die, die es einmal gewesen ist. In Daniel Kapitel 7 wird das Papsttum als das "kleine Horn" beschrieben und Paulus schreibt über "den Mensch der Sünde" (2Thes 2,3.4) Was ist die päpstliche Macht als nur Sünde und Verderbnis? Haben denn die Protestanten nicht recht gehabt, als sie den Vatikan als Antichristen bezeichnet haben? Ist er das denn heut nicht mehr? Was ist aus der Reformation geworden? Gibt es die heute denn noch? Der päpstliche Stuhl übt auch heute noch bis zum Äusersten das Böse aus. Er unterdrückt Gottes Gesetz und erhöht seine Gebote über die Gebote Gottes. Er führt Seelen unter dem Namen Gottes in die Verdammnis. Wir können viel über die alten reformatorisch Schriften lernen. Die Leute waren nicht dumm.
"Der Anti-Christus wird offenbart und vor dem jungsten Tag zunichte gemacht werden, sodas jedermann erkennen und begreifen wird, dass der Papst der echte, wahre Antichrit und nicht der Stellvertreter Christi ist...." (Nikolaus von Amsdorf  1483 - 1565)
"Der HERR selbst offenbarte Daniel, wie lange die vier Weltreiche existieren sollten und wie lange das kleine Horn bestehen sollte. Dieses kleine Horn wird auch von Paulus in 2Thes 2 beschrieben, wo gesagt wird, dass diese antichristliche Macht, das Papsttum, völlig offenbar werden sollte, kurz bevor das Gericht stattfindet. Wir wissen heute, dass die vier Monarchien schon lange von der Bühne abgetreten sind, dass das zweihörnige Tier in Offenbarung 13, das sich auf die selbe Macht bezieht, nicht mehr lange bestehen kann, und so müssen wir schlussfolgern, dass der Gerichtstag nicht mehr weit ist." (Davit Chytäus 1530 - 1600)
"Manche Leute meinen, wir seien zu streng und kritisch, wenn wir den römischen Pontiff Antichrist nennen. Aber die so Denkenden übersehen, dass sie den Vorwurf der Anmassung auch Paulus persönlich machen, nach dem wir reden und dessen Sprache wir übernehmen ... Ich will kurz zeigen, dass Paulus (Paulus Worte in 2Thes) nicht anders aufgefasst werde können, als auf das Papsttum angewandt." (John Calvin 1509 - 1564) 
"Der Papst ist der angebliche Stellvertreter Christi auf Erden, der als Gott im Tempel Gottes herrscht und sich selbst erhöht, nicht nur über alles, was Gott heisst, sondern auch über Seele und Gewissen seiner Vasallen, ja, über den Geist Christi, über den Heiligen Geist, ja, und Gott selbst ... indem er gegen den Gott des Himmels spricht und Zeiten und Gesetze ändern will. Er ist aber der Sohn des Verderbens (2Thes 2)." (Roger Williams 1603 - 1683)
"Er ist in ganz besonderem Sinn der Mensch der Sünde, da er jegliche Art von Sünde ins Übermass vermehrt. Und er wird auch recht bezeichnet als Sohn des Verderbens, da er den Tod unzähliger Massen verursacht hat, seiner Gegner wie seiner Anhänger ... Er ist es ... der sich über alles erhebt, was Gott heisst oder verehrt wird ... der höchste Gewalt und Ehre beansprucht ... der die Vorrechte beansprucht, die Gott allein gebühren." (John Wesley 1703 - 1791)
Meine Frage ist; wenn das biblisch ist und die Bibel recht hat und die Reformatoren recht hatten, haben wir denn heute nicht ein grosses Proplem?
Der Mensch von heute kennt die Grundprinzipien der Reformation nicht mehr. Martin Luther sagte, dass die Bibel wieder weg genomme und eine schreckliche Finsternis kommen würde. Gottes Wort weg und an stelle wieder Kruzifixe, Mariaverehrung, Götzendienst usw. Wer ist die Macht unserer Zeit? Der Katholizismus hat dem Protestantismus überwunden.
"Und als er auf dem Ölberge saß, traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das alles geschehen? Und welches wird das Zeichen sein deiner Zukunft und des Endes der Welt? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch nicht jemand verführe." (Mt 24,3.4)
Gott stehe uns bei!

Samstag, 25. Februar 2012

Psalm 8.

"Du hast ihn (den Menschen) wenig (oder eine kleine Zeit) niedriger gemacht denn Gott (Hebr. Elohim), und mit Ehre und Schmuck hast du ihn gekrönt." (Ps 8,5)
Wir sind Kinder Gottes und nach seinem Bilde gemacht. Damit wir aber nicht Überheblichkeit werden, brauchen wir den 7. Tag (den Sabbat), damit wir wissen mit wem wir verbunden sind und durch wen wir diese Ehre bekommen haben.

Kultische Handlungen.

Aus Wikipetia - Die Litanei (griech.: λιτή „Bitte, Flehen“) ist eine Form des gemeinschaftlichen Gebets, bei der von einem Vorbeter oder Kantor (eventuell auch von einer Schola) Anliegen oder Anrufungen vorgetragen und von der Gemeinde mit einem gleichbleibenden Ruf (zum Beispiel „Erbarme dich unser“ oder „Bitte für uns“) beantwortet werden. Dieses gleichbleibende Element einerseits und der Wechselgesang andererseits geben dem Litaneigebet einen meditativen Charakter.
Mantra (Sanskrit: मन्त्र, mantra m. „Spruch, Lied, Hymne“) bezeichnet eine meist kurze, formelhafte Wortfolge, die oft repetitiv rezitiert wird. Diese Wiederholungen des Mantras oder des Namens einer Gottheit werden manchmal auch Japa bzw. ...Nama-Japa genannt. Mantren können entweder sprechend, flüsternd, singend oder in Gedanken rezitiert werden. Sie können auch aufgeschrieben werden (likhita-japa) und in dieser Form gar gegessen werden.
Im Hinduismus, im Buddhismus, im Yoga und in der Esoterik ist das Rezitieren von Mantren während der Meditation sowie im Gebet üblich. Dadurch zieht man die Götter (Demonen) zu sich. Das ist eine okkulte, spiritistische Handlung und die meisten Religionen (auch die Römisch-katholische Kirche) sind voll davon.

Gottes Gebote.


"Jesus war Gottes Geboten treu und setzte sich über menschliche Traditionen und Forderungen hinweg, die deren Stelle eingenommen hatten. Deshalb hasste und verfolgte man ihn. Das wiederholt sich immer wieder. Die Gesetze und Überlieferungen der Menschen gelten mehr als die Gebote Gottes, und wer letzteren die Treue hält, wird verachtet und verfolgt. Christus beschuldigte man wegen seiner Treue zu Gott, ein Sabbatschänder und Lästerer zu sein. Es hieß, er sei vom Teufel besessen, ja, man nannte ihn selbst sogar Beelzebub. Ähnliche Beschuldigungen und Verleumdungen müssen auch seine Nachfolger über sich ergehen lassen. Satan hofft, sie so zur Sünde verleiten zu können und damit Gottes Ehre in den Schmutz zu ziehen." (Ellen G. White - BRG S. 135-136)

Gott kennen.

"Die Menschen mögen auf ihr Wissen in weltlichen Dingen stolz sein, doch wenn sie den wahren Gott und Christus, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist nicht kennen, dann sind sie bedauernswert unwissend; sie werden mit all ihrem Wissen ins Verderben gehen. Weltliches Wissen bedeutet Macht. Doch die Kenntnis des Wortes, das einen umwandelnden Einfluss auf das menschliche Denken hat, ist unvergänglich." (E. G. White - Review and Herald)
"So nun das alles soll zergehen, wie sollt ihr denn geschickt sein mit heiligem Wandel und gottseligem Wesen, daß ihr wartet und eilet zu der Zukunft des Tages des HERRN, an welchem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden! Wir aber warten eines neuen Himmels und einer neuen Erde nach seiner Verheißung, in welchen Gerechtigkeit wohnt." (2Pt 3,11-13)

Der Mensch.

"Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib." (1Mo 1,27)
Eine kleine Dreieinigkeit. Mann/Frau in sich selbst unvollkommen, wenn die Gottheit nicht dazu kommt. Darum der 7. Tag. Den Sabbat.

Der Schwur der Jesuiten.

Ich ........................................ (Name des zukünftigen Mitglieds der Jesuiten), werde jetzt, in der Gegenwart des allmächtigen Gottes, der gebenedeiten Jungfrau Maria, des gesegneten Erzengels Michael, des seligen Johannes des Täufers, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und all der Heiligen und heiligen, himmlischen Heerscharen und zu dir, meinem geistlichen Vater, dem oberen General der Vereinigung Jesu, gegründet durch den Heiligen Ignatius von Loyola, in dem Pontifikalamt von Paul III. und fortgesetzt bis zum jetzigen, hervorgebracht durch den Leib der Jungfrau, der Gebärmutter Gottes und dem Stab Jesu Christi, erklären und schwören, daß seine Heiligkeit, der Papst, Christi stellvertretender Vize-Regent ist; und er ist das wahre und einzige Haupt der katholischen und universellen Kirche über die ganze Erde; und daß aufgrund des Schlüssels zum Binden und Lösen, der seiner Heiligkeit durch meinen Erlöser Jesus Christus, gegeben ist, er die Macht hat, ketzerische Könige, Prinzen, Staaten, Republiken und Regierungen aus dem Amt abzusetzen, die alle illegal sind ohne seine heilige Bestätigung, und daß sie mit Sicherheit vernichtet werden mögen. Weiter erkläre ich, daß ich allen oder irgendwelchen Vertretern deiner Heiligkeit an jedem Platz, wo immer ich sein werde, helfen und beistehen und sie beraten und mein äußerstes tun will, um die ketzerischen protestantischen oder freiheitlichen Lehren auf rechtmäßige Art und Weise oder auch anders auszurotten, und alle von ihnen beanspruchte Macht zu zerstören.
Ich verspreche und erkläre auch, daß ich nichtsdestoweniger darauf verzichte, irgendeine ketzerische Religion anzunehmen, um die Interessen der Mutterkirche auszubreiten und alle Pläne ihrer Vertreter geheim und vertraulich zu halten, und wenn sie mir von Zeit zu Zeit Instruktionen geben mögen, sie nicht direkt oder indirekt bekanntzugeben durch Wort oder Schrift oder welche Umstände auch immer; sondern alles auszuführen, das du, mein geistlicher Vater, mir vorschlägst, aufträgst oder offenbarst ...
Weiter verspreche ich, daß ich keine eigene Meinung oder eigenen Willen haben will oder irgendeinen geistigen Vorbehalt, was auch immer, selbst als eine Leiche oder ein Kadaver, sondern bereitwillig jedem einzelnen Befehl gehorche, den ich von meinem Obersten in der Armee des Papstes und Jesus Christus empfangen mag. Daß ich zu jedem Teil der Erde gehen werde, wo auch immer, ohne zu murren, und in allen Dingen unterwürfig sein will, wie auch immer es mir übertragen wird ... Außerdem verspreche ich, daß ich, wenn sich Gelegenheit bietet, unbarmherzig den Krieg erkläre und geheim oder offen gegen alle Ketzer, Protestanten und Liberale vorgehe, wie es mir zu tun befohlen ist, um sie mit Stumpf und Stiel auszurotten und sie von der Erdoberfläche verschwinden zu lassen; und ich will weder vor Alter, gesellschaftlicher Stellung noch irgendwelchen Umständen halt machen. Ich werde sie hängen, verbrennen, verwüsten, kochen, enthäupten, erwürgen und diese Ketzer lebendig vergraben, die Bäuche der Frauen aufschlitzen und die Köpfe ihrer Kinder gegen die Wand schlagen, nur um ihre verfluchte Brut für immer zu vernichten. Und wenn ich sie nicht öffentlich umbringen kann, so werde ich das mit einem vergifteten Kelch, dem Galgen, dem Dolch oder der bleiernen Kugel heimlich tun, ungeachtet der Ehre, des Ranges, der Würde oder der Autorität der Person bzw. Personen, die sie innehaben; egal, wie sie in der Öffentlichkeit oder im privaten Leben gestellt sein mögen. Ich werde so handeln, wie und wann immer mir von irgendeinem Agenten des Papstes oder Oberhaupt der Bruderschaft des heiligen Glaubens der Gesellschaft Jesu befohlen wird."

Wir sollen nicht für uns selbst, sondern für andere leben.

"Alles im Leben, und sei es noch so geringfügig, tut seine Wirkung im guten oder bösen Sinne. Gewissenhaftigkeit oder Nachlässigkeit in den scheinbar geringsten Pflichten kann reichen Segen oder großes Unglück zur Folge haben. Ein Charakter wird in kleinen Dingen erprobt. Auf unscheinbare Taten täglicher Selbstverleugnung, die freudig und willig geschehen, sieht Gott mit Wohlgefallen. Wir sollen nicht uns selbst, sondern für andere leben. Allein durch selbstlose Liebe und Hilfsbereitschaft können wir unserer Umwelt zum Segen werden. Kleine Aufmerksamkeiten und Gefälligkeiten tragen viel zum Lebensglück bei, und ihre Vernachlässigung hat wesentlichen Anteil am menschlichen Elend." (E.G. White PP S. 136) 

"Aus Gnade seid ihr selig geworden." (Eph 2,8)

Vater im Himmel, ich berufe mich auf die verdienste des kostbaren Blutes, das Christus auf Golgatha vergossen hat. Rette mich an diesem Tag vor meiner Selbstsucht, vor der Sünde, vor der Welt und vor der Macht der gefallenen Engel. Rette mich vor mir selbst, indem du Misstrauen und Unglauben aus meinem Herzen entfernst, und ersetze sie durch ein lebendiges Vertrauen zu dir, so dass ich dich bei deinem Wort nehmen kann. Ich danke dir, Herr, für deine Güte und deine Liebe. Amen!
Das ist ein weiser Mensch, der Gottes Wort ernst nimmt.

Ein Gebet.

Herrlicher Jesus, du bist meine Stärke und mein Erlöser. Indem ich zum Allerheiligsten im himmlischen Heiligtum aufblicke, wo du für die gefallene Menschheit eintrittst, danke ich dir, dass du die herrliche Stätten verlassen hast, um in dieses Land des Feindes zu kommen. Dein Blut, das am Kreuz vergossen wurde, hat alle meine Ungerechtigkeit und meine Sünden weggewaschen, die Irrtümer meiner Wege und die Verderbtheit meines gefallenen menschlichen Herzens. Und für all die Barmherzigkeit deiner Liebe und für die Segnungen deiner Güte danke ich dir, Herr, vom Grunde meines Herzens. Amen!

Das sagen Katholiken zum 4. Gebot:


-"Der Sonntag ist eine katholische Einrichtung und dessen Heilighaltung kann aufgrund katholischer Grundsätze gerechtfertigt werden. ...Von Anfang bis Ende der heiligen Schrift gibt es nicht einen einzigen Abschnitt, der die Verlegung des wöchentlichen Ruhetages von dem letzten Tag der Woche auf den ersten rechtfertigt."
The Catholic Press, Sydney, Australien, August 1900
-"Es ist gut, die Presbyterianer, Baptisten, Methodisten und alle anderen Christen daran zu erinnern, dass die Bibel sie in keinster Weise in ihrer Sonntagsfeier unterstütz. Der Sonntag ist eine Einrichtung der röm. katholischen Kirche und diejenigen, die den Tag heilig halten, folgen einem Gebot der katholischen Kirche."
Priester Brady, in Elizabeth, N.J. "News" 18. März 1903.
-"Es war die katholische Kirche, die durch die Autorität Jesu Christi diese Ruhe (von dem biblischen Sabbat) auf den Sonntag verlegt hat. ... Deshalb ist die Heilighaltung des Sonntag durch die Protestanten eine Huldigung, die sie unwillkürlich der Autorität der (katholischen) Kirche erweisen."
Monsignor Louis Segur, in "Plain Talk about the Protestantism of Today", S. 213
-"Wir halten statt des Samstags den Sonntag, weil die katholische Kirche die Heiligkeit des Samstags auf den Sonntag übertragen hat."
Peter Geiermann CSSR, in "A Dochtrinal Catechism", 1957 Edition, S. 50.
-"Gott gab seiner (katholischen) Kirche die Macht, irgendeinen Tag zu nehmen und ihn als einen heiligen Tag anzuerkennen, wenn sie es für richtig hält. Die Kirche wählte den Sonntag, den ersten Tag der Woche, und im Laufe der Zeit hat sie noch andere Tage als Feiertage hinzugefügt."
Vincent J. Kelly, in "Forbidden Sunday a. Feast-Day Occupations",S.2
-"Die Vernunft und der gesunde Menschenverstand machen die Annahme der einen oder anderen Alternative erforderlich: entweder Protestantismus und die Heilighaltung des Samstages oder Katholizismus und die Heilighaltung des Sonntages. Ein Kompromiss ist unmöglich."
In "The Catholic Mirror", 23. Dezember 1893
-"Die Kirche wechselte vom Halten des Sabbats auf den Sonntag aufgrund der göttlichen, unfehlbaren Autorität, die ihr von ihrem Gründer Jesus Christus uns gegeben wurde. Der Protestant, der behauptet die Bibel als die einzige Richtschnur des Glaubens zu nehmen, hat kein Recht, den Sonntag zu halten. In dieser Sache ist der Siebente-Tags-Adventist der einzige widerspruchsfreie Protestant."
In "The Catholic Universe Bulletin", 14. August 1942, S. 4
-"Wir Katholiken haben für die Heilighaltung des Sonntags, anstatt des Samstags, somit genau die gleiche Autorität, wie wir sie für jeden anderen Artikel unseres Glaubensbekenntnisses haben - nämlich die Autorität der Kirche - ... wogegen Ihr Protestanten dafür absolut keine Autorität besitzt; denn es gibt dafür (für die Sonntagheiligung) in der Bibel keine Autorität, und Ihr werdet nicht zulassen, dass es irgendwo anders eine Autorität dafür geben kann. Wir beide, Ihr und wir, folgen in dieser Sache in Wirklichkeit der Tradition, aber wir folgen ihr, indem wir von ihr annehmen, dass sie ein Teil des Wortes Gottes ist und dass die (katholische) Kirche der von Gott bestimmte Wächter und Ausleger ist; Ihr folgt ihr (der katholischen Kirche), obwohl Ihr sie ständig als einen fehlbaren und hinterhältigen Führer denunziert, der oftmals die Gebote Gottes aufhebt. Dabei zitiert Ihr Matthäus 15, 6."
The Brotherhood of St. Paul, in "The Clifton Tracts", Vol. 4, Tract 4, S. 15.

"Hier ist Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben Jesum." (Off 14,12)