Mittwoch, 28. November 2012

In unsere Herzen gegeben.

Wir lesen in der Bibel:
"Denn die Verheißung, daß er sollte sein der Welt Erbe, ist nicht geschehen Abraham oder seinem Samen durchs Gesetz, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens. Denn wo die vom Gesetz Erben sind, so ist der Glaube nichts, und die Verheißung ist abgetan. Sintemal das Gesetz nur Zorn anrichtet; denn wo das Gesetz nicht ist, da ist auch keine Übertretung." (Röm 4,13-15)
An anderer Stelle aber lesen wir:
"Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Täglich rede ich davon." (Ps 119,97)
Widerspricht sich etwa die Bibel, das Wort Gottes? Die Lösung dieses Problems finden wir bei Jeremia: "Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen; nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern machte, da ich sie bei der Hand nahm, daß ich sie aus Ägyptenland führte, welchen Bund sie nicht gehalten haben, und ich sie zwingen mußte, spricht der HERR; sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein." (Jer 31,31-33)
In den Zehn Geboten steht geschrieben "Du sollst". Wenn aber Gottes Gebote in unseren Herzen geschrieben steht, dann heisst es nicht mehr "du sollst", sondern dann sagen wir "Ich werde". Wenn das geschieht, dann haben wir Gottes Gebote lieb, Gottes Gebote richten keinen Zorn an und wir übertreten sie auch nicht.

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