Montag, 17. September 2012

Die himmlischen Höfe.

"Saget mir, die ihr unter dem Gesetz sein wollt: Habt ihr das Gesetz nicht gehört? Denn es steht geschrieben, daß Abraham zwei Söhne hatte: einen von der Magd, den andern von der Freien. Aber der von der Magd war, ist nach dem Fleisch geboren; der aber von der Freien ist durch die Verheißung geboren. Die Worte bedeuten etwas. Denn das sind zwei Testamente: eins von dem Berge Sinai, daß zur Knechtschaft gebiert, welches ist die Hagar; denn Hagar heißt in Arabien der Berg Sinai und kommt überein mit Jerusalem, das zu dieser Zeit ist und dienstbar ist mit seinen Kindern. aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie; die ist unser aller Mutter." (Gal 4,21-26)
Einige legen die Biebel so aus, dass Jesu Wiederkunft auf der Erde und nicht im Himmel geschieht. Christus würde dann herrschen in Jerusalem, welches hier auf der Erde ist, denn ein himmlisches Jerusalem würde es nicht geben. Was sagt die Bibel dazu? Lies (Hebr. 11,14.16); (1Petr 1,4); (Joh 14,3)! Im Brief an die Gemeinde in Thessalonicher (4,13-18) spricht der Apostel Paulus über die Auferstehung der Toten und die Wiederkunft Christi, weil es schon damals viele Irrtümer darüber gegeben hat genau wie sie heute noch bestehen. Betrachten wir den Vers 17, wo er ganz klar sagt, dass die Erlösten werden Christus entgegen gerückt in die Luft.
Auch ist der Text in (Gal 4,21-26) sehr faszinierent, weil hier deutlich wird, dass das Gesetz nicht aufgehoben ist, so wie es viele Leute behaupten. Sondern wenn ich durch mein Bestreben im Fleisch das Gesetz zu halten versuche (Werksgerechtigkeit), bin ich in Knechtschaft. Wenn es aber durch die Verheissung erfüllt wird und zwar, weil Gott mir die Gnade schenkt das Gesetz zu halten, dann bin ich frei.
"In der vorgeblich christlichen Welt wenden sich viele von den klaren biblischen Lehren ab und bauen sich ein Glaubensbekenntnis aus menschlichen Überlegungen und gefälligen Unwahrheiten auf, auf das sie als den Weg zur Seligkeit hinweisen. Sie lauschen denen nur zu gern, die mit Beredsamkeit lehren, daß die Übertreter nicht umkommen müssen und daß man die Seligkeit auch ohne Gehorsam gegen das Gesetz Gottes erlangen könne. Wenn aber die angeblichen Nachfolger Christi den göttlichen Maßstab anlegten, kämen sie alle zur Übereinstimmung. Aber solange sie menschliche Weisheit über sein heiliges Wort stellen, werden Trennung und Zwiespalt bestehen bleiben. Die Bibel bezeichnet die verwirrende Vielfalt der Glaubensbekenntnisse und Gefolgschaften treffend mit dem Ausdruck „Babylon“, den der Prophet auf die weltliebenden Kirchen der letzten Zeit anwendet." Offenbarung 14,8; 18,2. (Ellen G. White - Patriarchen und Propheten, 99.100)

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