Freitag, 21. September 2012

Das Gesetz Gottes

Jeder falsche Glaube erwächst aus der Vorstellung, daß der Mensch durch eigene Anstrengungen erlöst werden kann. Christus ist unsere einzige Hoffnung. „In keinem andern ist das Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden.“ (Apostelgeschichte 4,12) Der bei weitem größte Teil der Anbeter auf Erden folgt aber der Vorstellung, daß der Mensch durch eigene Anstrengungen erlöst werden kann. Wahrer Glaube, der sich ganz und gar auf Christus verläßt, bekundet sich im Gehorsam gegen alle Gebote Gottes, nicht weil man dadurch erlöst werden kann, sondern aus Liebe zum Schöpfer. Aus dieser Gesinnung heraus ist das Gesetz Gottes nicht einengend. "Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündiget. Und wenn einer sündigt, so haben wir einen Fürsprecher beim Vater, Jesus Christus den Gerechten. Und er ist eine Sühne für unsere Sünden, nicht aber für die unseren allein, sondern auch für die ganze Welt. Und daran erkennen wir, daß wir ihn erkannt (erkennen - griech. ginosko bezieht sich auf eine enge, intime Beziehung) haben, wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner und in ihm ist die Wahrheit nicht. Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaft die Liebe Gottes vollendet. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind. Wer sagt, er bleibe in ihm, ist auch verpflichtet ebenso zu wandeln, wie jener wandelte." (1Joh 2,1-6)

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