Die Zeugen Jehovas glauben, dass sie die alleinige Wahrheit haben, weil sie Gott bei seinem "richtigen" Namen nennen - Jehova. Weil in meiner Übersetzung HERR oder Gott wiedergegeben ist, habe ich die Wahrheit nicht, da ich eine "falsche" Übersetzung habe.
In meiner Bibel steht eine Anmerkung, dass der hebräische Name des Gottes Israel, wahrscheinlich lautet er "YHWH" (Jahweh), beruht auf dem hebr. Wort hawa = sein/existieren; von daher die Wendung "Ich bin, der ich bin" (siehe 2Mo 3,14!). Die Zeugen sprechen YHWH als Jehova aus, was nicht falsch ist, denn es gibt da viel Aussprachen und Schreibweisen z.B Jehowa, Jahve, Jehovah, Jahwe, Jave, Jawe, Iehova, Jehhova, Jehowah, Yehaya, Yehowa, Yehowah.
Wenn ich aber HERR sage, dann ist das auch nicht falsch, denn Adonai (hebr. אֲדֹנָי ădonāy) in aschkenasischer Aussprache Adaunoi, Adoinoi, Adonoi, Ist die Bezeichnung für "mein Herr".
Da Juden den göttlichen Eigennamen „JHWH“ aus Ehrfurcht vor dessen Heiligkeit nicht aussprechen, wird aus der Tora und im Gebet stattdessen Adonai gelesen, während im Gemeingebrauch der Gottesname in der Regel mit HaSchem („der Name“) wiedergegeben wird. Manche gottesfürchtige Juden ersetzen Adonai im alltäglichen Gespräch durch Adoschem, einer Kombination aus Adonai und HaSchem.
Ich kann ihn auch Elohim (heb. אלהים ělohīm) nennen, in aschkenasischer Aussprache Elauhim, Eloihim, ist in der hebräischen Bibel – dem Tanach – die plurale Bezeichnung für "Gott", wird aber häufig auch als Eigenname gebraucht. Ich kann ihn also "Gott" nennen, denn das ist einer seiner Name und er ist ja auch Gott.
Welchen Namen von Gott ich benutze oder wie ich ihn ausspreche, sagt nichts darüber aus, ob ich die Wahrheit habe oder nicht. Andererseits, wenn ich die Heilige Schrift so verdrehe, damit meine Theologie wieder stimmt, dass Jesus nicht Gott ist, sondern nur ein geschaffenes Wesen, dann sagt das viel mehr aus.
Wenn Menschen das Zeugnis der inspirierten Heiligen Schrift bezüglich der Gottheit Christi ablehnen, ist es vergeblich, mit ihnen hierüber zu argumentieren; denn kein noch so einleuchtendes Argument könnte sie überzeugen. "Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich gerichtet sein." (1Kor 2,14) Niemand, der diesem Irrtum anhängt, kann ein klare Vorstellung über den Charakter oder die Mission Christi haben oder auch über den grossen Plan Gottes zur Erlösung des Menschen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen