Die Natur ist symmetrisch aufgebaut, in Proportionen, die man „Goldener Schnitt“ nennt. Es handelt sich hierbei um eine Teilung, bei der immer ein Bezug auf das nächst Größere und somit schließlich auf das Ganze besteht. Der Goldene Schnitt ist das ideale Prinzip ästhetischer Proportionierung. Sie hat eine besondere ästhetische Wirkung und findet auch bei der Mode, Kunst- und Bauwerken Anwendung. Diese auch als Proportio divina oder göttliche Proportion bezeichnete Aufteilung, findet sich in der Proportion vom menschlichen und tierischen Körper wieder, sowie bei der Anordnung von Blättern (Phyllotaxis), in Blütenständen von Pflanzen, in den Strukturen und Mustern z. B. von Sonnenblumenkerne, Kohlarten, Kiefernnadeln an jungen Ästen, Zapfen, Agaven, Palmen und die Blütenblätter der Rose, um nur einige zu nennen.
Rechnet man nun mathematisch aus, in welchem Verhältnis die Teilungen zum Ganzen stehen, so ergibt sich folgende Zahl, die als Konstante Phi bezeichnet wird:
Φ = 1,618033988749894848204586834365638117720309179805762862135...
Phi wird ebenfalls als Goldener Schnitt oder auch als Goldene Zahl bezeichnet und ist eine irrationale Zahl, das heißt eine Zahl, die sich nicht als Bruch darstellen lässt.
Wenn man sich das Leben ansieht, mit den Symmetrien und den ästhetischen Proportionen, mit der Genialität der Strukturen, die sich darin befindet, dann kann man sich nicht vorstellen, dass sei durch Zufall entstanden, so wie es die Evolutionslehre sagt. Wer die Natur aufrichtig betrachtet, der muss zu dem Schluss kommen, dass es einen „Designer“ geben muss.
Paulus sagte völlig richtig:
„Denn was man von Gott weiß, ist ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart, damit daß Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man des wahrnimmt, an den Werken, nämlich an der Schöpfung der Welt; also daß sie keine Entschuldigung haben, dieweil sie wußten, daß ein Gott ist, und haben ihn nicht gepriesen als einen Gott noch ihm gedankt, sondern sind in ihrem Dichten eitel geworden, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.“ (1Röm 19-21)

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