Donnerstag, 30. Mai 2013

Religion

Ich möchte Religion anhand ihrer gemeinschaftsstiftenden gesellschaftlichen Rolle bestimmen.
Ich bin Christ, weil Gottes Güte mir nachgegangen ist und mich ergriffen hat. Wir sind Kirche, weil uns die Erfahrung der Vergebung durch Christus miteinander verbindet. Der Glaube an den auferstandenen Herrn lebt aus dem Bekennen und Teilen, und führt naturgemäss in die Gemeinschaft.
Die Kirche ist aber nicht das alleinige Mittel des Heils. Es gibt Umstände, in denen Gott Wege ausserhalb der Kirche benützt, um Menschen zu sich zu ziehen. Jeder, der an den Geringeren Barmherzigkeit tut, ist ein Jünger Jesu, ob er es weiss oder nicht.

Sonntag, 26. Mai 2013

Glaube und Liebe

Wer einem anderen den Wunsch absprechen will, Gott gehorsam sein zu wollen, der hindert diesen in seiner Freiheit, Gott zu lieben und sich selbst für seinen Nächsten zu opfern, wie Christus sich in Liebe für uns hingab. Wie kann man sagen, dass die, welche Gott gehorsam sein wollen, aus der Gnade gefallen seien? Was ist das für ein Glaube? Wo ist da die Liebe? Ich aber sage euch, der Glaube ohne die Liebe genügt nicht. Wahrer Glaube wird durch Werke der Liebe offenbart. Erst die völlige Annahme des göttlichen Gesetzes der Liebe macht uns zu rechten Kindern eines liebenden Gottes.

Freitag, 17. Mai 2013

Gottes Güte und Barmherzigkeit

Zu der Zeit, als der Prophet Micha wirkte, wurden Fürsten in Israel ihrer Verantwortung untreu; falsche Propheten mit irreführenden Botschaften standen auf; selbst einige Priester lehrten um des Gewinnes willen. Die Israeliten behielten zwar der Form nach den Gottesdienst bei und beanspruchten, zum Volk Gottes zu gehören, doch wurde immer noch "Zion mit Blut... und Jerusalem mit Unrecht" gebaut. Während die hebräische Nation vorgab, sich auf den Herrn zu verlassen, prahlte sie gotteslästerlich:
"Ist nicht der Herr unter uns? Es kann kein Unglück über uns kommen" (Mi 3,10.11)
Doch da irrten sie sich. Die furchtbare Wahrheit jedoch war:
"Doch erst gestern ist mein Volk als Feind aufgestanden..." (Mi 2,8)
"Darum spricht der HERR also: Siehe, ich gedenke über dies Geschlecht Böses, daß ihr euren Hals nicht daraus ziehen und daß ihr nicht so stolz dahergehen sollt; denn es soll eine böse Zeit sein." (Mi 2,3)
Im Neuen Testament werden wir ermahnt, nicht dem Beispiel der Hebräern zu folgen und unsere Pflicht nicht zu vernachlässigen, sondern uns warnen zu lassen, damit wir nicht von dem lebendigen Gott getrennt werden.
"Solches alles widerfuhr jenen zum Vorbilde; es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf welche das Ende der Welt gekommen ist." (1Kor 10,11)
Wir bekennen zwar Gott, doch kann er uns  seinen Segen geben, wenn wir ihm mit geteiltem Herz dienen, genauso wie das alte Israel? Wir beten zwar zu Gott, aber wie die Hebräer damals beten auch heute viele lieber ihre Götzen an. Und wie viele sind so stolz wie die Pharisäer auf ihr theologisches Wissen? Was nützt uns das grösste theologische Wissen, wenn wir die einfache Wahrheit nicht beachten:
"Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott." (Mi 6,8)?
Wohl uns, wenn wir lernen, gehorsam zu sein und auf dem Weg des Glaubens und der Tugend zu wandel, dann bleiben wir mit Gott verbunden. Er wird unsere Stärke und unser Helfer sein und uns mit seinem Schutz umgeben. Wie die Hebräer sollten wir Gott nicht vergessen und den, den er gesandt hat, Jesus Christus. Wir sollten täglich auf die Knie fallen, danken für die Güte und Barmherzigkeit, die er für uns hat und uns stets daran erinnern: 
- "Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer." (Röm 3,10-18)
- “Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.“ (Jes 53,6)
- "Es ist das Herz ein trotzig und verzagtes Ding; wer kann es ergründen?" (Jer 17,9)

Donnerstag, 16. Mai 2013

Dieser Weg wird kein leichter sein

„Die grössten Sünden schleppen solche Gemeindeglieder ein, die behaupten, geheiligt zu sein und nicht mehr sündigen zu können. Viele dieser Menschen sündigen jedoch täglich und sind in ihrem Herzen und Leben verdorben. Sie sind selbstzufrieden und selbstgerecht und stellen einen eigenen Massstab der Gerechtigkeit auf, versagen aber gänzlich, wenn sie den Anforderungen der Schrift gerecht werden sollen. Trotz ihrer grossen Ansprüche stehen sie dem Neuen Bunde fern. In seiner grossen Gnade hat Gott Nachsicht mit ihrer Verkehrtheit und beseitigen sie nicht als ein Hindernis, sondern lässt ihnen noch die Möglichkeit der Vergebung. Man velässt sich ständig auf Gottes Langmut und Missbraucht seine Gnade.“ (Ellen G. White – Aus der Schatzkammer der Zeugnisse, Band 2 S. 26)
So spricht Jesus Christus, der Herr:
„Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, zu beten, einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich habe. Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.“ (Lk 18,10-14)
Wir sind alle noch unterwegs. Keiner hat es erreicht. Es ist nicht Heiligkeit, sondern Streben nach Heiligkeit; es ist nicht geistliche Gesundheit, sondern Streben nach geistlicher Gesundheit; und es ist nicht sein, sondern Werden. Legalismus dagegen behauptet, am Ziel zu sein, und leugnet das Kreuz, dass der „Gesetzlichkeit“ den Todesstoss gibt und die Gnade krönt. Die Anmassung beansprucht den Sieg über die Sünde, der allein Christi Vorrecht ist. Ich kann nur in Ihm überwinden. Wer nicht Christi Liebe im Herzen trägt, wird sich der Welt und den in ihr herrschenden Kräfte ergeben. Paulus bringt es auf den Punkt:
„Nicht, daß ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's auch ergreifen möchte, nachdem ich von Christo Jesu ergriffen bin. Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht, daß ich's ergriffen habe. Eines aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich zu dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, nach dem Kleinod, welches vorhält die himmlische Berufung Gottes in Christo Jesu. Wie viele nun unser vollkommen sind, die lasset uns also gesinnt sein. Und solltet ihr sonst etwas halten, das lasset euch Gott offenbaren; doch soferne, daß wir nach derselben Regel, darin wir gekommen sind, wandeln und gleich gesinnt seien.“ (Phil 3,12-16)
ES IST EIN STREBEN!!!
„Auf daß sich vor ihm kein Fleisch rühme. Von ihm kommt auch ihr her in Christo Jesu, welcher uns gemacht ist von Gott zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung, auf daß (wie geschrieben steht), "wer sich rühmt, der rühme sich des HERRN!"
Die Anmassung sagt: „Einmal gerettet, immer gerettet“.
„Denn wo ich zu dem Gerechten spreche, er soll leben, und er verläßt sich auf seine Gerechtigkeit und tut Böses, so soll aller seiner Frömmigkeit nicht gedacht werden; sondern er soll sterben in seiner Bosheit, die er tut.“ (Hes 33,13)
„Darum schau die Güte und den Ernst Gottes: den Ernst an denen, die gefallen sind, die Güte aber an dir, sofern du an der Güte bleibst; sonst wirst du auch abgehauen werden.“ (Röm 11,22)
Martin Luther sagt zu diesem Vers:
„Ein Werksheiliger wird, da er anmassend ist und sich auf seine Frömmigkeit verlässt, dadurch nicht gerettet werden. Und David und der Schächer am Kreuz brauchen wegen ihrer Sünde nicht zu Verzweifeln, als würden sie deswegen verloren gehen. Vielmehr sollte man auf dem rechten Mittelweg bleiben und achtgeben, nicht in Sünde zu fallen. Denn obschon Gott Gnade und Sündenvergebung versprochen hat, hat er nicht versprochen, dass du immer umkehren wirst, wenn du in Sünde gefallen bist, so wie Saul und Judas nicht umkehrten. Es liegt nicht in unserer Macht, die Gnade zu ergreifen. Daher muss man Gott fürchten, der der Feind sowohl der Anmassung als auch der Verzweiflung ist.“ (Christlicher Wegweiser für jeden Tag, S. 240)
„Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.“ (Jes 53,6)
Wo ist die Sünde eines reuigen Christen? Sie liegt auf Christus.
„Und ist in keinem andern-Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden.“ (Apg 4,12)
Mein Herr und Heiland – Jesus Christus.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Interpendenz und Symbiose

Die Erde ist ein idealer Lebensraum, wo alles ernährt und erhalten wird. Die Natur ist perfekt durchdacht, aufeinander abgestimmt und alles ist unverzichtbar für ein harmonisches Zusammenleben in gegenseitiger Abhängigkeit ("Interpendenz"). Jedes Glied der Schöpfungskette, selbst das kleinste, geringste und schwächste, ist wichtig für das Leben auf diesem Planeten und bedarf sorgfältiger Pflege. Wenn der Mensch aber die Notwendigkeit der Symbiose (gr. syn/sym, zusammen; bios, Leben) weiterhin nicht einsehen und immer noch der Irrlehre der Evolutionstheorie und ihrem „Überleben der Stärksten“, d.h. der am besten an den Überlebenskampf Angepassten, Glauben schenken will, dann wird er diesen Planeten bald zugrunde richten und sich selbst, den angeblich „Stärksten“, ebenfalls.
Wohl uns, wenn wir umdenken, bevor es zu spät ist.

Dienstag, 14. Mai 2013

Versammelt euch unter das Banner Jesu Christi!


Bevor mich Jesus Christus, mein Herr und Heiland, aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht, wusste ich nichts von Gott, dem Schöpfer. Ich hatte Religionsunterricht, wie viele andere auch, doch suchte ich mein Heil im Buddhismus, in der Esoterik, im New Age und bei den Göttern. Ich praktizierte Zen - Meditation und versuchte in das Nirwana zu gelangen, um Eins zu werden mit dem Universum und einem pantheistischen Gott.
Schon früh als Teenager ging ich in Buchhandlungen und kaufte mir viele Bücher. Sogenannte "Channeling" - Bücher, was in der Esoterik bedeutet; - Empfang und Weitergabe der Botschaften übernatürlicher Wesen wie Engel, Geister oder Verstorbene durch ein Medium. Davon bekam ich meine ersten Bibelstunden, direkt aus der Hand des Seelenfeindes und seiner gefallenen Engeln. Brauche ja nicht zu erzähle, dass alles Lüge war. Schlimme Lügen, die mein Bild, welches ich von dem Gott der Bibel hatte, verdrehten, so dass ich anfing ihn zu hassten. Von da an ging mein Leben steil bergab.
Freunde, der Glaube an eine unsterbliche Seele ist eine Lüge Satans, ein Handschlag mit dem Spiritismus und dem anbeten von dämonischen Geistern. Lasst ab davon! "Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge." (1Pt 5,8) Er möchte, dass du unglücklich bist und verloren gehst. Versammelt euch unter das Banner Jesu Christi! "Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen." (Mt 11,28.29) Ich kann bezeugen, dass dies die Wahrheit ist.
Nun, da ich in Christus Jesus hinein getauft bin, wurde ich in ein neues Leben auferweckt, mit dem Glauben, dass ich auch mit ihm leben werde, jetzt und in alle Ewigkeit. Gott ist Licht und in ihm ist keinerlei Finsternis und wenn wir im Licht leben, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. So spricht Gott, der Herr: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ (Jes 43,1b)
Ich vertraue auf die Worte Gottes! Ich folge seiner Stimme! Wollt ihr auch auf Gott vertrauen?

Die unsterblichkeit der Seele

Die "Unsterblichkeit der Seele" ist nirgends in der Bibel zu finden. Sie stammt aus der Griechischen Philosophie und ist durch Plato ins Christentum eingedrungen. Die Bibel lehrt aber dies:
-          Die Toten nichts wissen bis zur Auferstehung (siehe Pred 9,5).
-          Gott allein Unsterblichkeit hat (siehe 1Tim 6,16).
-          Der Mensch eine „Seele“ ist, nicht eine Seele hat (siehe 1Mo 2,7).
-          Jesus uns bei seiner Wiederkunft zu sich nimmt (siehe 1Thes 4,15).
-          Bei der Wiederkunft Jesu die Toten auferstehen (siehe 1Thes 4,16).
-          Bei der Wiederkunft Jesu wir Unsterblichkeit empfangen (siehe 1Thes 4,15).
-          Bei der Wiederkunft Jesu wir verwandelt werden (siehe 1Kor 15,51-54).
-          Die Auferstehung die Hoffnung des Menschen ist (siehe 1Kor 15,12-34).
So spricht Jesus Christus, der Herr: „Habt ihr nicht gelesen von der Toten Auferstehung, was euch gesagt ist von Gott, der da spricht: Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs? Gott aber ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen.“
Ist das nicht eine wunderbare Nachricht? Der Herr Jesus Christus wird wiederkommen und er wird uns auferstehen lassen vom Tot zum ewigen Leben und wir werden sein bei dem Herrn allezeit.

Montag, 13. Mai 2013

Evolutionslehre und Eugenik

Charles Darwin (1809-1882) veröffentlichte 1859 sein bahnbrechendes Buch Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl (so die deutsche Übersetzung). Darin beschrieb er die natürliche Auslese (Selektion) von überlebensfähigem Erbmaterial. Eine natürliche, von Generation zu Generation ständig erneuerte Auslese der am besten angepassten Tier- und Pflanzenarten sei die Haupttriebkraft der Evolution zu neuen Arten.
Herbert Spencer (1820–1903) übernahm Darwins Begriff struggle for life (deutsch oft mit „Kampf ums Dasein“ übersetzt) und prägte den – oft irrtümlich Darwin zugeschriebenen – Begriff Survival of the Fittest („Überleben der Stärksten“, d.h. der am besten an den Überlebenskampf Angepassten).
Nach der Evolutionslehre von Charles Darwin entstand also das Leben in einem Kampf um das Dasein, oder wie es Herbert Spencer nannte: „Im Überleben des am besten Angepassten“. Wenn das wahr wäre und diese Faktoren der Auslese bestimmen das Leben, dann müssen diese Prinzipien auch im menschlichen Zusammenleben gelten. Dann sind Werte, wie z. B. dass man das Leben achten und nicht töten soll oder dass man alten Menschen und das Schwache achten soll Evolutionsbiologisch nicht zu begründen. Daher schrieb Charles Darwin 1871 in seinem Buch „Die Abstammung des Menschen“ dann auch:
„Bei Wilden werden die an Körper und Geist schwachen bald beseitigt und die, welche leben bleiben, zeigen gewöhnlich einen Zustand kräftiger Gesundheit. Auf der anderen Seite tun wir zivilisierten Menschen alles nur Mögliche, um diesen Prozess dieser Beseitigung aufzuhalten. Wir bauen Zufluchtsstätten für die Schwachsinnigen und für die Krüppel und Kranken. Hierdurch geschieht es, dass auch die schwächeren Glieder der Gesellschaft ihre Art fortpflanzen. Niemand, welcher der Zucht domestizierter Tiere seine Aufmerksamkeit geweiht hat, wird daran zweifeln, dass dies für die Rasse des Menschen im höchsten Grade schädlich sein muss.“
Wenn man die Gedanken der Evolutionslehre konsequent zu Ende denkt, bildete sich eine Brücke zur Eugenik und letztlich auch zum Holocaust an den europäischen Juden. Die Eugenik hat das Ziel, den Anteil positiv bewerteter Erbanlagen zu vergrößern (positive Eugenik) und den negativ bewerteter Erbanlagen zu verringern (negative Eugenik). Im Nationalsozialismus fand die Eugenik verbreitet Anwendung. Im Dritten Reich sollte die Geburtenrate „arischer“ Familien durch sozialpolitische Maßnahmen gesteigert werden und „lebensunwertes Leben“ verhindert, ausgesondert und vernichtet werden.
Hitler führte in Deutschland die nationalsozialistische Rassenhygiene ein, die sich aus der Evolutionstheorie entwickelte. Er schätzte alles „Schwache“ als minderwertiges Leben ohne Lebensrecht ein:
„Der Stärkere hat zu herrschen und sich nicht mit dem Schwächeren zu verschmelzen, um so die eigene Größe zu opfern. Nur der geborene Schwächling kann das als Grausam empfinden. Dafür ist er aber nur ein schwacher und beschränkter Mensch, denn würde dieses Gesetz nicht herrschen, wäre jede vorstellbare Höherentwicklung aller organischen Lebewesen undenkbar.“
Die Eugenik wurde auch nach 1945 weitergeführt und es gibt sie noch heute. Neue Begriffe wie: Transhumanismus, Bevölkerungskontrolle, Nachhaltigkeit, Erhaltung und Umweltschutz ersetzen Rassenhygiene und Sozialdarwinismus. Unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Rassenhygiene wurde der Name einfach in „Geplante Elternschaft“ geändert.

Wo sind sie denn?

Eigentlich müsste es in jeder geologischen Schicht der Erde von Fossilie, die eine Übergangsform darstellen würden, nur so wimmeln. Tut es aber nicht.

Der neuste Stand der Wissenschaft

Die gängigen Hochschulbücher aber auch die Fachliteratur über die Evolutionslehre sind schon längst überholt. Der neuste Stand in der Wissenschaft ist, dass die Organismen nicht durch Evolution entstanden sind und doch wird das weiterhin gelehrt.

Die Genetik beweist die Konstanz der Erbeinheit


Ernst Heinrich Philipp August Haeckel (16. Februar 1834; † 9. August 1919) war ein deutscher Zoologe, Philosoph und Freidenker, der die Arbeiten von Charles Darwin in Deutschland bekannt machte und zu einer speziellen Abstammungslehre ausbaute. Er zählte zu den schließlich entschiedenen Vertretern einer "eugenischen" Sozialpolitik. Die Eugenik hat das Ziel, den Anteil positiv bewerteter Erbanlagen zu vergrößern (positive Eugenik) und den negativ bewerteter Erbanlagen zu verringern (negative Eugenik). Im Nationalsozialismus fand die Eugenik grosse Anwendung. Im Dritten Reich sollte die Geburtenrate „arischer“ Familien durch sozialpolitische Maßnahmen gesteigert werden und „lebensunwertes Leben“ verhindert, ausgesondert und vernichtet werden (siehe Holocaust).
Die irrige Evolutionslehre Ernst Haeckels und auch Charles Darwin ( 12. Februar 1809; † 19. April 1882), die Vererbung erworbener Eigenschaften, beruht auf der Annahme, dass unter bestimmten Umstände ein Organismus fähig ist, Eigenschaften auf seinen Nachkommen zu vererben, welche er im Laufe seines Lebens erworben hat.
Gregor Johann Mendel (20. Juli 1822; † 6. Januar 1884) der die nach ihm benannten mendelschen Regeln der Vererbung entdeckte (er wird daher oft auch als „Vater der Genetik“ bezeichnet), konnte die Konstanz der Erbeinheit nachweisen. Ein Beispiel: Wir kreuzen eine rotblühende Pflanze mit einer weisblühende Pflanze und erhalten dadurch rosablühende Pflanzen. Nach Charles Darwin und Ernst Haeckels Vorstellung vererbter Eigenschaften, tritt nun eine Farbmischung an allen nachfolgenden Pflanzen auf, die dann alle rosa blühen. Das ist aber nicht der Fall. Wie Gregor Mendel eindeutig nachweisen konnte. In der folgenden Generation spalten die Merkmale wieder auf. Es treten rein rotblühende, weisblühende und rosablühende Pflanzen auf in einem klaren Verhältnis von 1:2:1. Das heisst, dass keine Farbmischung stattgefunden hat. Das heisst, dass die Erbeinheiten konstant geblieben sind. Die Arten sind unveränderlich, so wie es in der Bibel geschrieben steht.
„Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.“ (1Mo 1,24.25)

Archaeopteryx

Über hundert Jahre lang wurde der Archaeopteryx als Bindeglied zwischen Reptilien und Vögeln bezeichnet. Heute wird das selbst von Darwinisten bezweifelt. Heute ist man der Meinung, dass Archaeopteryx nicht eine Übergangsform darstellt. Er sitzt nicht am Ursprung vom Stammbaum der Vögel, denn er ist zum einen ein Reptil, zum anderen ein Vogel, also eine Kombination von Merkmalen aus beiden Tierklassen. Einige Details am Skelet zeigen, dass Archaeopteryx nicht unmittelbar weiterführen wird zu heutigen Vögeln, sondern stellt eine eigene Art dar. Der Ursprung der Vögel ist nicht bekannt.

Beweisen Stammbäume die Evolution?

Um die Jahrhundertwende wurden Stammbäume als 'klassische' Evolutionsbeweise aufgefasst. Das können sie aber prinzipiell nicht leisten. Diese erstellten Verbindungen sind lediglich erdacht und existieren nicht. Auf diesen Stammbäumen werden nie Zwischenfossilien gezeigt, weil diese nicht existieren. Eine Schildkröte z. B war seit jeher eine Schildkröte. Da ist nichts, was eine fast Schildkröte oder eine auf dem Weg dorthin wäre. Es gibt kein Vorläufer der Schildkröte. Das Selbe mit allen anderen Tieren auch, mit einem einzigen Unterschied; die Tiere waren damals grösser.

Die Entstehung der Gene

Die Variabilität erklärt nicht die Entstehung neuer Gene, um neue Arten, neue Familien, neue Klassen zu erklären. Sogenannte positive Mutationen, die Entstehung neuer Gene, sind bis heute nicht bekannt.
Die Evolutionslehre kann nicht erklären, wie völlig neue Genfunktionen und somit wie neue Arten, neue Formen, neue Organismen entstehen. Wenn die Wissenschaft einen Schöpfer komplett ausschliesst, macht sie einen kapitalen Fehler.

Genetische Übereinstimmung

Oft wird das Argument angeführt, der Mensch hätten 98% die gleichen Gene mit den Primaten und das beweist, dass wir vom Affen abstammen würden. Neueste Forschungen haben ergeben, dass die prozentuale genetische Übereinstimmung zwischen Primaten und Mensch statt 98% nur noch 95% beträgt. Hohe genetische Übereinstimmung hat der Mensch auch mit dem Schwein. Da liegt sie bei etwa 90%. Heißt das jetzt, dass der Mensch vom Schwein abstammt oder das Schwein etwa vom Menschen?
"Hebet eure Augen in die Höhe und sehet! Wer hat solche Dinge geschaffen und führt ihr Heer bei der Zahl heraus? Er ruft sie alle mit Namen; sein Vermögen und seine Kraft ist so groß, daß es nicht an einem fehlen kann." (Jes 40,26)

Gebt Gott die Ehre!

"Und ich sah einen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, und allen Heiden und Geschlechtern und Sprachen und Völkern, und sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und Wasserbrunnen." (Offb. 14,6.7)

Die Würde

Es ist so traurig, dass säkulare Menschen alles tun um Gott als Schöpfer zu widerlegen, dass sie nicht einmal zurückschrecken, sich ihre eigene Würde zu berauben.

Variation

Es gibt keine Evolution, sondern Variation innerhalb einer Artenebene. Eine Entwicklung innerhalb einer Artenebene, ohne einen Prozess, welcher zu einer Höherentwicklung führt. Eine Höherentwicklung wurde von Darwin nicht und auch sonst nie beobachtet. Die gängigen Hochschulbücher aber auch die Fachliteratur über die Evolutionslehre sind längst überholt. Der neuste Stand der Wissenschaft ist, dass die Organismen nicht durch Evolution entstanden sein konnten und doch wird das weiterhin gelehrt.

Dieser Punkt wird von vielen nicht präzise gesehen. Es gibt viele Variationen von Hunden, gezüchtet aus dem Wolf. Das ist aber nicht Evolution sondern Variation einer Art und die Züchter wissen, wenn man bei der Züchtung nicht Acht gibt, dann spalten sich die typischen Merkmale wieder auf (siehe die Konstanz der Erbeinheit vom „Vater der Genetik“ Gregor Johann Mendel). Charles Darwin glaubte, dass man irgendein Huftier nehmen kann, wie eine Ziege, diese dann hochzüchten könnte bis zu einer Giraffe. Heute wissen wir, dass ist unmöglich.

Das Auge

Wie sollte das Auge entstanden sein? Das Auge und die Evolutionstheorie sind nicht miteinander in Übereinstimmung zu bringen. „Die Annahme, dass das Auge mit all seinen unnachahmlichen Einrichtungen durch die natürliche Zuchtwahl entstanden sei, erscheint, wie ich offen bekenne, im höchsten Grade als absurd“ (Charles Darwin - Die Entstehung der Arten, Reclam, Seite 245)

Positive Mutationen

Sogenannte „positive Mutationen“ (die Entstehung neuer Gene), sind bis heute nicht bekannt.

Fossilien

Wenn die Evolutionstheorie zutreffen würde, dann müsste es in jeder geologischen Schicht der Erde von Fossilie, die eine Übergangsform darstellen würden, nur so wimmeln. Tatsächlich aber zeigt uns die geologische Forschung keine ununterbrochene Kette organischer Wesen.
Alte Technik.
Normalerweise sind Fossilien mehrere Zehntausend Jahre alt — bei Technik reichen oft schon ein paar Jahre: Zum Beispiel die Musik-Kassette von Philips, die Sensation zur Funkausstellung 1963 — inzwischen eher eine Rarität.
Ich wusste nicht, dass ich schon mehrere Zehntausend Jahre alt bin. Steinalt!!!

Bakterien.

Die Höherentwicklung durch zufällige Mutation müsste man experimentell an Bakterien nachweisen können, denn Bakterien sind Organismen, die sich sehr schnell verdoppeln. Eine Bakterienzelle kann sich in 20 Min. verdoppeln. Das ergibt in einer Std. drei Generationen, in zehn Std. dreissig Generationen, in hundert Std. dreihundert Generationen und nach einem Jahr kann man so viele Generationen von Bakterien beobachten, wie man annimmt, dass es Generationen gegeben habe vom Vorfahren des Menschen bis zum modernen Menschen. An Bakterien wird nun schon seit vielen Jahrzehnten geforscht. Das Ergebnis: Grundsätzlich neues ist dabei nicht herausgekommen. Es sind keine neuartigen Strukturen entstanden. Es hat keine Evolution, keine Höherentwicklung stattgefunden.
 

Der Bakterienmotor.

Bakterien sind für ihr Wachstum darauf angewiesen, Nährstoffe aus ihrer Umgebung aufzunehmen. Dafür gebraucht die Zelle einen „Bakterienmotor“ mit der sie sich in Richtung einer Nährstoffquelle bewegen kann. Der bakterielle Rotationsmotor ist ein objektives Indiz für die Existenz eines Designers, da die Entstehung nichtreduzierbar komplexer biologischer Strukturen durch Evolution nicht erklärt werden kann.

(Rück)entwichlung

Darwinisten glauben tatsächlich, Wale oder Delfine seien "Rückentwicklungen" von vierbeinigen Landsäugetieren. Hier können sie für diese abenteuerliche Behauptung aber kein Beweis liefern, wie z. B. eine Übergangsform, weil es solche nicht gibt. Darwin glaubte, dass sich die Wale aus Bären (rück)entwickelt haben könnten, weil diese sich oft im Wasser aufhalten. Eine Übergangsform eines Bären, der sich in einen Wal (rück)entwickelte, ist aber nie und wird auch nie gefunden.

Evoluzionslüge

Heute weiss man (Die Genetik beweist die Konstanz der Erbeinheit), dass die Evolutionslehre falsch ist. Die logische Konsequenz wäre umdenken, doch sich von falschem Denkmustern zu lösen, ist ein schmerzlicher Prozess, zu dem viele nicht fähig sind. Das wird wohl erst in Zukunft der Fall sein, wenn die alte Generation und ihre Lügen ausgestorben sind.

Die Schönheit des goldenen Schnittes

Die Natur ist symmetrisch aufgebaut, in Proportionen, die man „Goldener Schnitt“ nennt. Es handelt sich hierbei um eine Teilung, bei der immer ein Bezug auf das nächst Größere und somit schließlich auf das Ganze besteht. Der Goldene Schnitt ist das ideale Prinzip ästhetischer Proportionierung. Sie hat eine besondere ästhetische Wirkung und  findet auch bei der Mode, Kunst- und Bauwerken Anwendung. Diese auch als Proportio divina oder göttliche Proportion bezeichnete Aufteilung, findet sich in der Proportion vom menschlichen und tierischen Körper wieder, sowie bei der Anordnung von Blättern (Phyllotaxis), in Blütenständen von Pflanzen, in den Strukturen und Mustern z. B. von Sonnenblumenkerne, Kohlarten, Kiefernnadeln an jungen Ästen, Zapfen, Agaven, Palmen und die Blütenblätter der Rose, um nur einige zu nennen.
Rechnet man nun mathematisch aus, in welchem Verhältnis die Teilungen zum Ganzen stehen, so ergibt sich folgende Zahl, die als Konstante Phi bezeichnet wird:

Φ = 1,618033988749894848204586834365638117720309179805762862135...

Phi wird ebenfalls als Goldener Schnitt oder auch als Goldene Zahl bezeichnet und ist eine irrationale Zahl, das heißt eine Zahl, die sich nicht als Bruch darstellen lässt.

Wenn man sich das Leben ansieht, mit den Symmetrien und den ästhetischen Proportionen, mit der Genialität der Strukturen, die sich darin befindet, dann kann man sich nicht vorstellen, dass sei durch Zufall entstanden, so wie es die Evolutionslehre sagt. Wer die Natur aufrichtig betrachtet, der muss zu dem Schluss kommen, dass es einen „Designer“ geben muss.
Paulus sagte völlig richtig:
„Denn was man von Gott weiß, ist ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart, damit daß Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man des wahrnimmt, an den Werken, nämlich an der Schöpfung der Welt; also daß sie keine Entschuldigung haben, dieweil sie wußten, daß ein Gott ist, und haben ihn nicht gepriesen als einen Gott noch ihm gedankt, sondern sind in ihrem Dichten eitel geworden, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.“ (1Röm 19-21)