19. Mai 1780 - Sonne und Mond verfinstert
Fünfundzwanzig Jahre später erschien das nächste in der Weissagung erwähnte Zeichen. Am 19. Mai 1780 verdunkelte sich in Neu-England die Sonne über mehrere Stunden. Dieses Phänomen ist bis heute nicht erklärbar. In der Nacht desselben Tages war es so dunkel, dass weißes Papier auch dann nicht zu erkennen war, wenn es unmittelbar vor die Augen gehalten wurde. Um Mitternacht lichtete sich die Finsternis, so dass der Mond erschien - aber er war rot wie Blut.
Die Beschreibung dieses Ereignisses, wie sie von Augenzeugen gegeben wurden, ist nur ein Widerhall der Worte des Herrn, die der Prophet Joel 2500 Jahre vor ihrer Erfüllung kundtat: "Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt." (Joel 3,4)
Johannes schildert in der Offenbarung das zweite Zeichen , das der Wiederkunft Christi vorausgeht: "Und die Sonne ward schwarz wie ein härener Sack, und der Mond ward wie Blut." (Offb 6,12)
Jesus sagte den Jüngern auf dem Ölberg: "Aber zu der Zeit, nach dieser Trübsal (das Ende der 1260 Jahre, die im Jahre 1798 abliefen), werden Sonne und Mond ihren Schein verlieren." (Mk 13,24) Christus hatte seinem Volk geboten, auf die Zeichen seiner Wiederkunft zu achten und sich zu freuen, wenn es die Vorläufer seines zukünftigen Königs erkennen würde. Seine Worte lauteten: "Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, so sehet auf und erhebet eure Häupter, darum daß sich eure Erlösung naht." (Lk 21,28) Er machte seine Nachfolger auf die knospenden Bäume des Frühlings aufmerksam und sagte: "Wenn sie jetzt ausschlagen, so sehet ihr's an ihnen und merket, daß jetzt der Sommer nahe ist. Also auch ihr: wenn ihr dies alles sehet angehen, so wisset, daß das Reich Gottes nahe ist." (Lk 21,30.31)
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