Wenn der Hohepriester im Schattendienst am Versöhnungstag das Heilige verliess, betrat er den Ort der Gegenwart Gottes, um für alle Israeliten, die ihre Sünden wahrhaftig bereuten, das Blut des Sündopfers darzubringen. So tut Christus heute für uns und vollendet sein Werk als unser Vermittler, indem er kraft seines Blutes für die Sünder beim Vater Fürbitte einlegt. Doch wer weiterhin mit Absicht sündigt, der zeigt damit, dass er nicht wahrhaft bereut. Für solche kann sich Christus nicht verwenden.
Donnerstag, 28. Februar 2013
Mittwoch, 27. Februar 2013
Hat Jesus den Sabbat abgeschafft?
"Die Kirche änderte die Einhaltung vom Sabbat in den Sonntag... die Protestanten, die die Bibel als ihren einzigen Führer des Glaubens beanspruchen, haben keinerlei Grundlage für das Beachten des Sonntags. In dieser Angelegenheit sind die Siebenten-Tags-Adventisten die einzig widerspruchsfreien Protestanten. Der Sonntag als den Tag der Ruhe, um die Auferstehung unseres Herrn zu ehren, datiert auf apostolische Zeit und sollte unter anderen Gründen, den Juden vom Christen abgrenzen." (The Question Box, "The Catholic Universe Bulleting, 69 (Aug. 14, 1942)
70 n. Chr. endete der Jüdische Krieg mit der Zerstörung des Jerusalemer Tempels (bzw. im Jahr 74 mit dem Fall von Masada). Die Römernschlugen jeden Widerstand blutig nieder. Die hebräische Kultur wurde verboten und die Diaspora-Situation des Judentums wurde bis ins 20. Jahrhundert begründet.
Da die Juden verhasst waren, wollten sich einige Christen abgrenzen und heiligten daher nicht mehr den Sabbat, sondern fingen an den Sonntag zu heiligen. Dies war z. B in Rom der Fall zurzeit von Justin, der Märtyrer (100 - 165 n. Chr.).
Jesus hat vor dem Untergang Jerusalems gewarnt, als er in Mt 24,15.16 sagte:
„Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwüstung (davon gesagt ist durch den Propheten Daniel), daß er steht an der heiligen Stätte (wer das liest, der merke darauf!), alsdann fliehe auf die Berge, wer im jüdischen Lande ist.“
Als Jerusalem 70 n. Chr. belagert wurde, haben sich die Christen in der Stadt an Jesu Worte erinnert und konnten sich in Sicherheit bringen. Der folgender Vers 20 ist faszinierend.
„Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.“
Warum sagt Jesus das, wenn er doch den Sabbat abgeschafft hat, wie die viele in den christlichen Reihen behaupten? Warum ist es wichtig nicht an einem Sabbat fliehen zu müssen? Wurde der Sabbat vielleicht doch nicht von Jesus abgeschafft? Aber wer hat ihn dann abgeschafft? Antwort: es war die röm. katholischen Kirche. Zum Beweis ein paar Zitaten aus ihrem Mund.
"Es ist gut, die Presbyterianer, Babtisten, Methodisten und alle anderen Christen daran zu erinnern, dass die Bibel sie in keinster Weise in ihrer Sonntagsfeier unterstützt. Der Sonntag ist eine Einrichtung der röm. katholischen Kirche." (Priester Brady, NJ. - News, 18 März 1903)
"Die Autorität der Kirche kann daher nicht an die Autorität der Schrift anbinden, da die Kirche den Sabbat in den Sonntag veränderte, ohne sich auf ein Gebot Jesu stützen zu können, sondern allein auf ihre eigene Autorität." (Kanon und Tradition, 561)
"Sie mögen die Bibel von dem Buch Genesis bis zur Offenbarung lesen und Sie werden nicht eine einzige Zeit finden, die die Heilighaltung des Sonntags fordert. Die Schrift fordert die religiöse Beachtung des Samstags." (Kardinal James Gibbons - Der Glaube unserer Väter, 561)
"Auf Grund einer wohlüberlegten pastoralen Eingebung sah sich die Kirche veranlasst, die Bezeichnung 'Tag der Sonne' - ein Ausdruck, mit dem die Römer diesen Tag benannten und der noch in einigen modernen Sprachen aufscheint - für den Herrentag zu christianisieren... dadurch sollten die Gläubigen von Sitzungen des Sonnenkultes, wo die Sonne als Gott verehrt wurde, abgehalten und die Feier diesen Tages auf Christus, die wahre 'Sonne' der Menschheit, ausgerichtet werden." (Papst Johannes Paul II - Dies Domini, Absatz 27)
"Wir Katholiken akzeptieren die Bibel nicht als einzigen Glaubensmasstab. Neben der Bibel ist es die lebendige Kirche, die uns führt. Diese Kirche hat das Recht, die Gesetze... zu verändern... also auch den Sabbat auf den Sonntag zu verlegen. Wir sagen öffentlich: ja, die Kirche veränderte und machte dieses Gesetz, wie auch so viele andere Gesetze, z.B. das Fasten am Freitag, das Zölibat, Ehegesetze und tausend andere Gesetze." (Papst Pius XII - Catholic Extension Magazine, Chicago - Illinois)
Zu diesem „Recht“ der päpstlichen Macht Zeiten und Gesetze zu verändern, kurz ein Zitat aus der Bibel.
„Er (das kleine Horn) wird den Höchsten Lästern und die Heiligen des Höchsten verstören und wird sich unterstehen, Zeit und Gesetz zu ändern. Sie werden aber in seine Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Darnach wird das Gericht gehalten werden; da wird dann seine Gewalt weggenommen werden, daß er zu Grund vertilgt und umgebracht werde. Aber das Reich, Gewalt und Macht unter dem ganzen Himmel wird dem heiligen Volk des Höchsten gegeben werden, des Reich ewig ist, und alle Gewalt wird ihm dienen und gehorchen.“ (Dan 7,25-27)
Dienstag, 26. Februar 2013
Der wahre und getreue Spiegel.
Viele lesen in der Bibel, dass ausgetilgt sei die Schuldschrift, so wider uns war, welche durch Satzungen entstand und uns entgegen war, und hat sie aus dem Mittel getan und an das Kreuz geheftet (siehe Kol 2,14). Die Schuldschrift, von der Paulus redet, ist Moses Zeremonialgesetz, das auf Christus in Sinn- und Schattenbilder hindeutete. Das wurde zur Zeit der Kreuzigung abgeschafft, denn Bild und Abbild begegneten einander im Tod des wahren und vollkommenen Opfers, des Gotteslammes.
Nun glauben viele Christen, dass auch das Moralgesetz (die Zehn Gebote) aus der Mitte getan wurde, Sie verstehen nichts davon, was beendet und beiseite getan werden sollte. Es ist, als hätten sie einen Schleier vor ihren Augen und Herzen. Ihr Verständnis ist stark getrübt und daher überlesen sie offensichtlich an anderer Stelle:
„Was wollen wir denn nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde erkannte ich nicht, außer durchs Gesetz. Denn ich wußte nichts von der Lust, wo das Gesetz nicht hätte gesagt: "Laß dich nicht gelüsten!" (Röm 7,7)
Das Gesetz ist demnach nicht ohne Wert, sondern es ist wie ein Spiegel, der den Menschen die Mängel ihres Charakters aufzeigt. Viele in den christlichen Reihen wollen davon aber nichts wissen. Ihre Herzen stehen mit Gott auf Kriegsfuss. Sie unterwerfen sich nicht seinem Gesetz, wollen ihre sittliche Verunstaltung nicht sehen und anstatt ihre fleischliche Gesinnung zu bekämpfen, bekämpfen sie den wahren und getreuen Spiegel und stellen sich ihren eigenen Glauben zusammen, was mit dem Ursprünglichen nichts mehr zu tun hat. Jesus sagt über solche:
„Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“ (Mt 7,21)
Gilt der Sabbat nicht mehr?
„Und ausgetilgt die Handschrift, so wider uns war, welche durch Satzungen entstand und uns entgegen war, und hat sie aus dem Mittel getan und an das Kreuz geheftet; und hat ausgezogen die Fürstentümer und die Gewaltigen und sie schaugetragen öffentlich und einen Triumph aus ihnen gemacht durch sich selbst. So lasset nun niemand euch Gewissen machen über Speise oder über Trank oder über bestimmte Feiertage oder Neumonde oder Sabbate; welches ist der Schatten von dem, das zukünftig war; aber der Körper selbst ist in Christo.“ (Kol 2,14-17)
Zeremonien, die mit dem Tempeldienst verbunden waren und Christus in Sinn- und Schattenbilder vorausschatteten, wurden zur Zeit der Kreuzigung abgeschafft, denn Bild und Abbild begegneten einander im Tod des wahren und vollkommenen Opfers, des Gotteslammes.
Mit der Zeit war die wahre Bedeutung der Tieropfer verloren gegangen. Satan hatte die Menschen glauben gemacht, das man die Gunst Gottes erkaufen müsse, sonst würde der Zorn eines Gottes über sie kommen, der nur darauf wartet die Menschen zu bestrafen. Satan ist seit jeher bestrebt, den Menschen ein falsches Gottesbild einzuprägen. Gott aber sagt:
„Wird wohl der HERR Gefallen haben an viel tausend Widdern, an unzähligen Strömen Öl? Oder soll ich meinen ersten Sohn für meine Übertretung geben, meines Leibes Frucht für die Sünde meiner Seele? Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“ (Mi 6,7.8)
Der Sinn der Tieropfer sollte sein, zu zeigen, dass man an den glaubt, das Lamm Gottes, welches der Welt Sünde tragen sollte.
Darum sah Gott das Opfer Abels an, weil er der Stimme Gottes gehorchte, ihm vertraute und an den kommenden Heiland glaubte aber das Opfer Kains sah er nicht an, denn dieser Zeigte, dass er durch seiner Hände Werk erlöst werden wollte und damit keinen Erlöser bedurfte. Er vertraute Gott nicht und war auch nicht gehorsam.
Wenn Paulus im Vers 16 den wöchentlichen Sabbat meint, dann allerdings im Hinblick auf die Opfer, die am Sabbat, als einem besonderen Tag dargebracht wurden. Paulus spricht hier nicht über die Funktion des Sabbats, die dieser seit der Schöpfung innehat und die auch in den Zehn Geboten erwähnt wird.
Montag, 18. Februar 2013
Das kommende Sonntagsgesetz.
"Es ist gut, die Presbyterianer, Babtisten, Methodisten und alle anderen Christen daran zu erinnern, dass die Bibel sie in keinster Weise in ihrer Sonntagsfeier unterstützt. Der Sonntag ist eine Einrichtung der röm. katholischen Kirche."
(Priester Brady, NJ. - News, 18 März 1903)
"Die Kirche wechselte vom Halten des Sabbats auf den Sonntag aufgrund der göttlichen, unfehlbaren Autorität, die ihr von ihrem Gründer Jesus Christus uns gegeben wurde. Der Protestant, der behauptet die Bibel als die einzige Richtschnur des Glaubens zu nehmen, hat kein Recht, den Sonntag zu halten. In dieser Sache ist der Siebente-Tags-Adventist der einzige widerspruchsfreie Protestant.
In "The Catholic Universe Bulletin", 14. August 1942, S. 4
Die Ökumene hat sich auf nur zwei Punkten geeinigt. Zum Einen ist das heiligen des Sonntages, der wie man in den Zitaten Oben sieht, eine katholische Einrichtung und ihr Malzeichen ist. Der Sonntag ist ein Menschengebot und ist ein Handschlag mit der päpstlichen Macht. Zum Anderen haben sie sich auf die Irrlehre der unsterblichen Seele geeinigt, die nicht biblisch ist, und eine Brücke zum Spiritismus bildet. Die Siebenten-Tags-Adventisten werden der Ökumene nie beitreten. Wie sollten wir auch, da wir ja nicht einmal mit den zwei einzigen Punkten, auf die sie sich geeinigt haben, übereinstimmen können?
Man wird bald erleben, dass von Amerika ausgehend ein weltweites Sonntagsgesetz erlassen und zu halten jeder gezwungen werden wird. Dann werden die Feuer der Verfolgung wieder angezündet werden wie im Mittelalter. Das Mass ihrer Sünden wird dann voll sein und ….
"Zur selben Zeit wird der große Fürst Michael, der für die Kinder deines Volkes steht, sich aufmachen. Denn es wird eine solche trübselige Zeit sein, wie sie nicht gewesen ist, seitdem Leute gewesen sind bis auf diese Zeit. Zur selben Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die im Buch geschrieben stehen." (Dan 12,1)
Ich schreibe euch das, damit, wenn solches geschieht, ihr euch erinnert und ihr dann die Wahrheit erkennt. Ich bete dafür.
Freitag, 15. Februar 2013
Wahre Freiheit
Was ist Freiheit? Ist es diese Freiheit, die uns Satan glauben machen will, dass man den eigenen selbstsüchtigen Neigungen folgen soll? Sind solche Menschen nicht eher gleich den Meereswellen, getrieben vom Wind hierhin und dorthin? Diese Menschen sind eher Sklaven ihrer fleischlichen Gesinnung. Wahre Freiheit bedeutet frei zu sein von jeglicher Sklaverei. Diese Freiheit kann dir nur Jesus Christus schenken. Dann bist du ein Mensch, gleich einer Boje, die zwar bewegt wird von den Stürmen des Lebens aber sie ist fest verankert uns schwimmt nicht davon.
„Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht. Der Knecht aber bleibt nicht ewiglich im Hause; der Sohn bleibt ewiglich. So euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei.“ (Joh 8,34.35)
„Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ (Mt 11,28-30)
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