Donnerstag, 29. November 2012

Jesus ist Gott

Bei der Versuchung Christi in der Wüste in Matthäus 4,10 sagt Jesus zu Satan: "Hebe dich weg von mir Satan! denn es steht geschrieben: "Du sollst anbeten Gott (griech. theos), deinen HERRN (griech. korios = hebr. Jahwe), und ihm allein dienen." In der Bibel steht geschrieben und wir lesen: "Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein HERR (griech. kurios = hebr. Jahwe) und mein Gott (griech. theos)!" Oder wir lesen auch: "Es kam vor Jesus, daß sie ihn (der geheilte Blinde) ausgestoßen hatten. Und da er ihn fand, sprach er zu ihm: Glaubst du an den Sohn Gottes? Er antwortete und sprach: Herr, welcher ist's? auf daß ich an ihn glaube. Jesus sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist's. Er aber sprach: HERR, ich glaube, und betete ihn an." (Joh 9,35-38) In machen Übersetzungen steht: "glaubst du an den Sohn des Menschen?" (Joh 9,35) Das kann aber nicht stimmen, denn wenn der Blinde den Sohn eines Menschen angebetet hätte, dann wäre das Götzenanbetung gewesen und das wäre eine schwere Sünde gewesen. Weiter lesen wir in Gottes Wort: "und steinigten Stephanus, der anrief und sprach: HERR Jesu, nimm meinen Geist auf!" (Apg. 7,59) Es wird klar, dass Jesus Gott ist und nicht nur "ein" Gott, so wie die Zeugen Jehovas behaupten. Wenn Menschen das Zeugnis der inspirierten Heiligen Schrift bezüglich der Gottheit Christi ablehnen, ist es vergeblich, mit ihnen hierüber zu argumentieren; denn kein noch so einleuchtendes Argument könnte sie überzeugen. „Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich gerichtet sein.“ (1Kor 2,14) Niemand, der diesem Irrtum anhängt, kann ein klare Vorstellung über den Charakter oder die Mission Christi haben oder auch über den grossen Plan Gottes zur Erlösung des Menschen. 

Mittwoch, 28. November 2012

Die Zeugen Jehovas

Die Zeugen Jehovas glauben, dass sie die alleinige Wahrheit haben, weil sie Gott bei seinem "richtigen" Namen nennen - Jehova. Weil in meiner Übersetzung HERR oder Gott wiedergegeben ist, habe ich die Wahrheit nicht, da ich eine "falsche" Übersetzung habe.
In meiner Bibel steht eine Anmerkung, dass der hebräische Name des Gottes Israel, wahrscheinlich lautet er "YHWH" (Jahweh), beruht auf dem hebr. Wort hawa = sein/existieren; von daher die Wendung "Ich bin, der ich bin" (siehe 2Mo 3,14!). Die Zeugen sprechen YHWH als Jehova aus, was nicht falsch ist, denn es gibt da viel Aussprachen und Schreibweisen z.B Jehowa, Jahve, Jehovah, Jahwe, Jave, Jawe, Iehova, Jehhova, Jehowah, Yehaya, Yehowa, Yehowah.
Wenn ich aber HERR sage, dann ist das auch nicht falsch, denn Adonai (hebr. ‏אֲדֹנָי‎ ădonāy) in aschkenasischer Aussprache Adaunoi, Adoinoi, Adonoi, Ist die Bezeichnung für "mein Herr".
Da Juden den göttlichen Eigennamen „JHWH“ aus Ehrfurcht vor dessen Heiligkeit nicht aussprechen, wird aus der Tora und im Gebet stattdessen Adonai gelesen, während im Gemeingebrauch der Gottesname in der Regel mit HaSchem („der Name“) wiedergegeben wird. Manche gottesfürchtige Juden ersetzen Adonai im alltäglichen Gespräch durch Adoschem, einer Kombination aus Adonai und HaSchem.
Ich kann ihn auch Elohim (heb. אלהים ělohīm) nennen, in aschkenasischer Aussprache Elauhim, Eloihim, ist in der hebräischen Bibel – dem Tanach – die plurale Bezeichnung für "Gott", wird aber häufig auch als Eigenname gebraucht. Ich kann ihn also "Gott" nennen, denn das ist einer seiner Name und er ist ja auch Gott.
Welchen Namen von Gott ich benutze oder wie ich ihn ausspreche, sagt nichts darüber aus, ob ich die Wahrheit habe oder nicht. Andererseits, wenn ich die Heilige Schrift so verdrehe, damit meine Theologie wieder stimmt, dass Jesus nicht Gott ist, sondern nur ein geschaffenes Wesen, dann sagt das viel mehr aus.
Wenn Menschen das Zeugnis der inspirierten Heiligen Schrift bezüglich der Gottheit Christi ablehnen, ist es vergeblich, mit ihnen hierüber zu argumentieren; denn kein noch so einleuchtendes Argument könnte sie überzeugen. "Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich gerichtet sein." (1Kor 2,14) Niemand, der diesem Irrtum anhängt, kann ein klare Vorstellung über den Charakter oder die Mission Christi haben oder auch über den grossen Plan Gottes zur Erlösung des Menschen.

In unsere Herzen gegeben.

Wir lesen in der Bibel:
"Denn die Verheißung, daß er sollte sein der Welt Erbe, ist nicht geschehen Abraham oder seinem Samen durchs Gesetz, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens. Denn wo die vom Gesetz Erben sind, so ist der Glaube nichts, und die Verheißung ist abgetan. Sintemal das Gesetz nur Zorn anrichtet; denn wo das Gesetz nicht ist, da ist auch keine Übertretung." (Röm 4,13-15)
An anderer Stelle aber lesen wir:
"Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Täglich rede ich davon." (Ps 119,97)
Widerspricht sich etwa die Bibel, das Wort Gottes? Die Lösung dieses Problems finden wir bei Jeremia: "Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen; nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern machte, da ich sie bei der Hand nahm, daß ich sie aus Ägyptenland führte, welchen Bund sie nicht gehalten haben, und ich sie zwingen mußte, spricht der HERR; sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein." (Jer 31,31-33)
In den Zehn Geboten steht geschrieben "Du sollst". Wenn aber Gottes Gebote in unseren Herzen geschrieben steht, dann heisst es nicht mehr "du sollst", sondern dann sagen wir "Ich werde". Wenn das geschieht, dann haben wir Gottes Gebote lieb, Gottes Gebote richten keinen Zorn an und wir übertreten sie auch nicht.

Dienstag, 27. November 2012

Der "Ewige Bund", der "Alte Bund" und der "Neue Bund"

Ein Bund ist eine Übereinkunft oder Vereinbarung zwischen zwei oder mehreren Parteien, basierend auf Bedingungen. Heute spricht man eher von einem Vertrag. Jeder Vertrag hat einen Gegenstand als Grundlage. Bei einem Mietvertrag ist es das Mietobjekt, bei einem Kaufvertrag der Kaufgegenstand. Beim göttlichen Bund ist es das Gesetz Gottes (die 10 Gebote).
In der Bibel finden wir drei Bündnisse: Den "Ewigen Bund" (1. Mose 17,7 und Hebräer 13,20), den "Alten Bund" (Jeremia 31,31.32 und Hebräer 8,13; 9,1) und den "Neuen Bund" (Jeremia 31,31 und Hebräer 13,20).
Der "Alte Bund" wurde zwischen Gott und dem Volk Israel geschlossen, als es aus Ägypten auszog (Jeremia 31,31.32). Den "Ewigen Bund" dagegen, den "Bund der Gnade", schloss Gott nach dem Sündenfall in Eden mit dem Menschen, als er ihm die Verheissung gab, der Nachkomme des Weibes (Dieser Nachkomme ist Jesus Christus) werde der Schlange (das ist Satan) den Kopf zertreten. Dieser "Ewige Bund", der Noah (1. Mose 9,16) und Abraham (1. Mose 17,7) bestätigt wurde, existierte demnach schon bevor der "Bund am Sinai", das ist der "Alte Bund", der auch der "Erste Bund" genannt wird, geschlossen wurde. Dieser "Ewige Bund" verhiess dem Menschen ewiges Leben, wenn er treu Gottes Gesetz hielt. Rettung und ewiges Leben gab und gibt es nur durch diesen "Ewigen Bund", der durch das Blut Christi besiegelt, d.h. rechtsgültig gemacht wurde. Die Israeliten konnten nur durch diesen "Ewigen Bund" oder "Neue Bund" gerettet werden. Aus dem Wort Gottes geht klar hervor, dass demnach von Sinai bis Golgatha gleichzeitig zwei Bündnisse nebeneinander existierten. Der "Alten Bund" ist der "Erste Bund", der "Neue Bund" der "Zweite Bund".
Warum gab Gott den "Alten Bund"? Weil das Volk Israel in Ägypten die Heiligkeit aus den Augen verlor und weder ihre Sündhaftigkeit noch die Unmöglichkeit erkannten, das Gesetz Gottes aus eigener Kraft zu halten. Sie sahen ihre Erlösungsbedürftigkeit nicht, dass sie einen Retter brauchten, der ihnen helfende Gnade gewährte. Damit die Israeliten all dies einsahen und lernten, gab Gott ihnen gewissermassen einen "Hilfsbund" damit sie durch eine persönliche Erfahrung ihre Erlösungsbedürftigkeit wieder fühlten und so vorbereitet wurden die Segnungen des "Neuen Bundes" zu empfangen. Durch den "Alten Bund", oder "Sinai-Bund", konnte kein Mensch Rettung finden, weder Israel, noch alle übrigen Menschen, denn der "Alte Bund" sah keine Vergebung und keine helfende Gnade vor.
Beide Bündnisse, der "Alte" und der "Ewige" bzw. "Neue Bund" hatten zum Ziel, die Autorität (ewige Gültigkeit) des Gesetzes Gottes zu bewahren. Christus hat durch seinen Tod das Gesetz Gottes (die 10 Gebote) weder aufgehoben, noch verändert. Hätte Gott sein heiliges Gesetz verändern können, dann hätte Jesus nicht zu sterben brauchen. Sein Opfer wäre so umsonst gewesen! Gnade bedeutet nicht Aufhebung des göttlichen Gesetzes, sondern Kraft und Hilfe von Gott zu empfangen um es halten zu können. Siehe dazu auch Jesaja 24,5.6, wo Gott die Ursache für das Ende dieser Welt nennt.

Montag, 26. November 2012

Gott ist gerecht.

Ohne Zweifel, Gott ist Liebe und er liebt uns bedingungslos, uneingeschränkt, vorbehaltlos. Gott ist aber auch gerecht und seine Gerechtigkeit erwartet von uns, dass wir in Harmonie mit seinen Geboten leben. Wenn wir das nicht tun, dann gibt es auch keine Harmonie untereinander und wir sind für Gottes Reich untauglich.

Dienstag, 13. November 2012

Glaube und Gehorsam

Die Namen der sieben Gemeinden in Offb. 2 u. 3 sind Symbole der Gemeinden in den verschiedenen Abschnitten des christlichen Zeitalters. Die Zahl Sieben weist auf die Vollständigkeit hin und sagt, dass die Botschaft bis zum Ende der Zeit reichen, wärend die Sinnbilder den Zustand der Gemeinde in den verschiedenen Abschnitten der Weltgeschichte offenbaren. Also in den Bildern von Offb. 2 u. 3 werden die verschiedenen Gemeinden als bestimmte kirchengeschichtliche Abschnitte und nur sekundär als örtliche Gemeinden verstanden. Damit würde in der darstellung der Gemeinde Loadizea der heutige Zustand der religiösen Welt beschrieben. Laodizea wird als siebente und letzte Gemeinde vor der Wiederkunft Christi bezeichnet. Es ist die Gemeinde der Endzeit. Die Merkmale derer, die zur letzten Gemeinde gehören sind, dass sie in Opposition mit den antigöttlichen Mächten stehen. "Und es macht, daß die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte-allesamt sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen, nämlich den Namen des Tiers oder die Zahl seines Namens." (Offb. 13,16.17) Dazu gehören auch die 144'000, mit dem Siegel Gottes an der Stirne. "und er sprach: Beschädiget die Erde nicht noch das Meer noch die Bäume, bis wir versiegeln die Knechte unsers Gottes an ihren Stirnen!" (Offb. 7,3) Diese bilden eine besondere Gruppe der Erlösten, denn sie sind mit besonderen Aufgaben betraut. Siehe Offb. 14,4.5! Weitere Merkmale derer, die zur letzten Gemeinde gehören sind: "Und der Drache ward zornig über das Weib und ging hin zu streiten mit den übrigen von ihrem Samen, die da Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu Christi." (Offb. 12,17) Das Zeugnis Jesu Christi ist: siehe Offb. 19,10! Und: "Hier ist Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesum." (Offb. 14,12)
1. Sie hat den Glauben Jesu.
2. Sie beachtet die zehn Gebote, wie sie in der Heiligen Schrift steht.
3. Sie lässt sich vom Geist der Prophetie leiten.
Diese drei Grundsätze stehen wie ein Dreibein. Dieses Dreibein steht nur, so lange der Schwerpunkt inerhalb des Dreieckes steht; der Schwerpunkt ist Christus und der Gehorsam ihm gegenüber.
Es muss eine Warnung an alle Kirchen ergehen, gleich einem zweischneidigem Schwert. Die Botschaft Jesu für Laodizea lautet: "Ich weiss deine Werke" (Offb. 3,15-19) Gott wünscht, alle zu retten. Alle können Unsterblichkeit durch Glauben und Gehorsam erhalten. Der Auftrag an uns lautet, dass wir das Werk tun, diese Botschaft zu verkünden. "Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen!" (Offb. 18,4)