Montag, 17. Dezember 2012

Der Charakter Gottes und seines Gesetzes

   
Der Charakter Gottes:                                                   
Gerecht – Röm 3,26             
Wahr – Neh 9,13
Rein – 1Joh 3,3                                                                       
Licht – Spr  6,23
Treu – 1Kor 1,9                                                                      
Gut – Mk 10,18; Lk 18,19                                                                                                                 
Geistlich – Röm 7,14
Heilig – Jes 6,3; 1Pt 1,15                                                        
Wahrheit – Joh 14,6                                                                
Leben – Joh 14,6                                                                     
Gerecht – Jer 23,6                                                                    
Vollkommen – Mt 5,48; Hebr 7,28                                       
Ewig – Joh 8,35; Hebr 7,28                                                    

Der Charakter des Gesetzes:  
Gerecht – Röm 7,12
Wahr – Joh 3,33
Rein – Ps 19,7.8
Licht – 1Joh 1,5
Treu – Ps 119,86
Gut – Röm 7,12; 7,16 
Geistlich – 1Kor 10,1-4    
Heilig – 2Mo 20,8; Röm 7,12      
Wahrheit – Ps 119,142.151
Leben – Joh 12,50; Mt 19,17
Gerecht – Ps 119,172
Vollkommen – Ps 19,7; Jak 1,25
Ewig – Ps 111,8                                        

Samstag, 15. Dezember 2012

Ein zerschlagenes Herz

1.Psalm 34,18:
Der HERR ist nahe bei denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen,deren Geist zerschlagen ist.

2.Psalm 51,19:
Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist; ein geängstet und zerschlagen Herz wirst du, Gott, nicht verachten.

3.Jesaja 57,15
Denn also spricht der Hohe und Erhabene, der ewiglich wohnet, des Name heilig ist, der ich in der Höhe und im Heiligtum wohne und bei denen, so zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf daß ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen.

4.Jesaja 66,1.2
So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Stuhl und die Erde meine Fußbank; was ist's denn für ein Haus, daß ihr mir bauen wollt, oder welches ist die Stätte, da ich ruhen soll?
Meine Hand hat alles gemacht, was da ist, spricht der HERR. Ich sehe aber an* den Elenden und der zerbrochenen Geistes ist und der sich fürchtet vor meinem Wort.

*Das im hebräischen Grundtext stehende Wort „nabat“ hat auch die Bedeutung von „respektieren“.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Drei Zeugnisträger

"Denn drei sind, die da zeugen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist; und diese drei sind eins." (1Joh 5,7)

Den Bibel-Urtext gibt es nicht mehr aber hab diese, meiner Meinung nach richtige Lesart, in folgenden Versionen gefunden:
-          Old Syriac von 170 n.Chr.
-          Old Latin von 200 n.Chr.
-          Italic vom 4. - 5. Jahrhundert
-          Vulgata ("die Gebräuchliche") vom 4. - 5. Jahrhundert.
Auch die Schriften frühe Kirchenväter behandel 1Joh 5,7 mit "Vater, Wort und der Heilige Geist":
-          Tatian 150 n.Chr.
-          Tertullian 200 n.Chr.
-          Cyprian 225 n.Chr.
-          Athanasius 350 n.Chr.
-          Pricillian 350 n.Chr.
-          Vadmarium 380 n.Chr.
-          Cassian 435 n.Chr.
-          Jerome 450 n.Chr.
-          Cassiadorius 480 n.Chr.
-          Vigilius 484 n.Chr.
-          Victor-Vita 489 n.Chr.
-          Fulgentius 533 n.Chr.
-          PS Athanasius 550 n.Chr.
1Joh 5,7 wird in der ursprünglichen Lutherbibel (1534) mit "Vater, Wort und der Heilige Geist wiedergegeben. Luther habe genau aus dem griech. Grundtext übersetzt. Die Lutherbibel (1912) ist schon nicht mehr so. Auch die King-James-Bibel ist eine Grundtext nahe Übersetzung und da steht: "Father, the Word, and the Holy Ghost". Bibelübersetzungen aus der Reformationszeit wie die ursprüngliche Lutherbibel oder die englische King-James-Bibel liegen dem Textus receptus zu Grunde, der beginnt mit der ersten Druckausgabe des griechischen Neuen Testaments, die Erasmus von Rotterdam 1516 unter dem Titel Novum Instrumentum omne vorlegte. Erasmus gewann unter Zuhilfenahme der Vulgata und von Bibelzitaten bei den Kirchenvätern seinen Text. Heutige Übersetzungen stützen sich in der Regel auf die neueren textkritischen Ausgaben des griechischen Neuen Testaments, vor allem auf das Novum Testamentum Graece. Diese Übersetzung kommt aus dem okkulten Alexandrien,  ist durchmischt mit philosophischem Gedankengut und stimmt nicht mit der grossen Masse von Übersetzungen überein. Der Jesuitenbibel (1582) liegt der Novum Testamentum Graece zugrunde und stellt eine gegenreformatorische Bibel dar.
In der Waldenser Bibel von ca. 120 n.Chr. steht auch diese Lesart, übersetzt von Schriften, welche direkt auf die Apostel zurück gehen. Diese stimmen überein mit dem Textus receptus.
Beachtet man auch den Zusammenhang, sind da im Vers 7 drei Zeugnisträger im Himmel und im Vers 8 sind es drei Zeugnisträger auf Erden. Es fällt auf, dass der Heilige Geist sowohl im Himmel, als auch auf Erden Zeugnis gibt. Dies ist die Verbindung, die Leiter von der Erde zum Himmel.