Samstag, 25. Februar 2012

Wer ist Gott?

Wenn wir ein richtiges Gottesbild habe, können wir Gott auch wirklich lieben und wenn wir ihn lieben können, dann auch unsere Mitmenschen und zu Letzt uns selbst.
"Satan ist seit jeher bemüht, Gottes Wesen falsch darzustellen, damit die Menschen dem Schöpfer nicht mit Liebe, sondern in Furcht und Haß begegnen. Aus diesem Grunde bemüht sich Satan, die Menschen dahin zu bringen, daß göttliche Gesetz beiseite zu setzen und sie glauben zu machen, daß sie von den Forderungen Gottes entbunden seien. In allen Jahrhunderten wurden nachweisbar alle, die sich seinen Täuschungen widersetzten, um ihres Glaubens willen verfolgt. Diese Verfolgung zeichnet sich ab in der Geschichte der Patriarchen, Propheten und Apostel, der Märtyrer und Reformatoren." (E.G. White GK S.12 & 13)

Christus und der Mensch

Bei der Schöpfung wird betont, dass der Mensch ein Produkt der gesamten Gottheit ist:
"Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht." (1Mo 1,26)
"Wir" wollen Menschen machen. Im wir verstehet sich die Dreifaltigkeit.

Gott - Vater
Christus - Sohn Gottes
Heiliger Geist

Auch in der Taufformel spricht man von der Trinität Gottes.
"Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes," (Mt 28,19)
Gott ist eine Trinität. Dieser Begriff Trinität oder auf deutsch Dreieinigkeit oder Dreifaltigkeit, wurde anlässlich der Kirchenkonziele von Nicaea 325 und Konstantinopel 381 geprägt. Jede Person der Trinität hat bestimmte Aufgaben bei der Erlösung des Menschen zu erfüllen.

a, Gott der Vater hat uns für die Ewigkeit geschaffen und hat den Erlösungsplan erstellt.
b, nach der Trennung vom Vater wegen des Sündenfalls, hat sich Jesus dem Menschen angenommen, für die Sünden bezahlt und damit die Verbindung zum Vater wieder hergestellt.
c, der heilige Geist verwirklicht das Erlösungswerk in uns; wir kommen so vom Tod zum ewigen Leben und können überleben.

Nicht erst nach der Schöpfung wurde der Erlösungsplan gelegt, sondern seit Ewikeit:
-"der uns hat selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach dem Vorsatz und der Gnade, die uns gegeben ist in Christo Jesu vor der Zeit der Welt," (2Tim 1,9)
-"auf Hoffnung des ewigen Lebens, welches verheißen hat, der nicht lügt, Gott, vor den Zeiten der Welt," (Tit 1,2)

Die Wichtigkeit des Menschen wird zum Anliegen Gottes - der Dreieinigkeit: Wir wollen.
In der Folge der Erzählung beachten wir eine Änderung des Schöpfers:
Es ist jetzt Gott der HERR. Er wird der Ausführende.
"Und allerlei Bäume auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und allerlei Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und es war kein Mensch, der das Land baute. Aber ein Nebel ging auf von der Erde und feuchtete alles Land. Und Gott der HERR machte den Menschen aus einem Erdenkloß, uns blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele." (1Mo 2,5-7)

Es ist somit anzunehmen, dass Gott der HERR nach den aussagen des NT Christus ist.
"so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen HERRN, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn." (1Kor 8,6)
Er führt Israel bis zur Menschwerdung und Realisiert damit den Plan der Erlösung auf Erden. Mit diesem Plan werden wir Christi Freunde.
"Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe. Niemand hat größere Liebe denn die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete. Ich sage hinfort nicht, daß ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, daß ihr Freunde seid; denn alles, was ich habe von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan. Ihr habt mich nicht erwählt; sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe." (Joh 15,12-16)

Schluss
"Derhalben beuge ich meine Kniee vor dem Vater unsers HERRN Jesu Christi, der der rechte Vater ist über alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden, daß er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen, daß Christus wohne durch den Glauben in euren Herzen und ihr durch die Liebe eingewurzelt und gegründet werdet, auf daß ihr begreifen möget mit allen Heiligen, welches da sei die Breite und die Länge und die Tiefe und die Höhe auch erkennen die Liebe Christi, die doch alle Erkenntnis übertrifft, auf daß ihr erfüllt werdet mit allerlei Gottesfülle." (Eph 3,14-19)

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